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Muh und Mäh - Familienwanderweg

30.9.: Da sind wir dann letztens mal ein bisschen ums Dorf gegangen. Ist fototechnisch mal wieder ein bisschen ausgeartet. Was soll ich sagen, ich mach halt gerne Fotos! ;-) Hatte mal wieder die D700 mit den üblichen "analogen" Objektiven geschnappt, die steht da immer so praktisch im Ausgang, wenn man kurzentschlossen das Haus verlässt. Und die macht auch hübsche Bilder, also warum nicht.


Der Plan war, dass wir uns mal den Wanderweg anschauen, den es ja jetzt seit einem Jahr (glaube ich? Na gut, seit Dezember, scheinbar). Als der neu war, habe ich mir da zwar schon Teile von angeschaut, aber wir sind noch nie die ganze Strecke am Stück gegangen. Der Plan war vor allem, dass wir die erweiterte Strecke gehen, aber warum das nichts geworden ist, das sehen wir dann nachher noch! ;-)

Ich hab übrigens nicht all die Stationen aufgenommen, die ich eh schon habe. Wäre ja Verschwendung und macht den Eintrag nur noch länger. Bei den Metallviechern habe allerdings mal eine Ausnahme gemacht. Weil die so schön rostig sind.


Danach dann die Jungbullen vor die Linse gekriegt und auch die mal wieder mitgenommen. Frage mich, wie viele Rindviecher die hier im Jahr eigentlich großziehen und zu Steaks verarbeiten. Weil, das können ja schlecht immer die selben Viecher sein, die wären ja irgendwann mal erwachsen, und das sind immer Jungtiere, die hier stehen. Muh. Rinder sehen ja immer ein bisschen geknechtet aus, wenn sie so in die Kamera schauen. Aber immerhin hat nicht wieder wer versucht, mein Kamerabändel zu futtern! ;-)

Mehr Muh-und-Mäh-Stationen und den weit entfernten Hasen und den Grund, dass wir uns irgendwann aufteilen mussten, gibt es dann übrigens mal wieder im "erweiterten Eintrag". Ich mache zu viele Bilder. ;-) KLICK!
Fangen wir mal mit dem Hasen an, der da im Gebüsch saß und guckte, was abging. Mit der D700 ist der wirklich nur ein paar Pixel groß, da kann ich nicht rein zoomen. Wobei, doch: Das eine Foto habe ich ganz böse gecroppt auf Full HD und danach auf 4k hoch interpoliert und nachgeschärft. Ich weiß, man sieht es, aber trotzdem ist die Qualität jetzt nicht schlechter als hätte ich ein billiges, weiches Objektiv benutzt. Zum Vergleich daneben ein "normales" Bild. Aber so richtig lohnt sich das nicht, mit 135mm auf Hasenjagd zu gehen! ;-)


Dann kam der Teil der Strecke, den wir noch nie gagangen sind. Weil man da früher nicht weiter kam, weil der Weg zugewuchert war. Aber mit der Einrichtung des Familenwanderwegs hat sich der Bauer wohl bereit erklärt, das hin und wieder mal frei zu schneiden. Deswegen kann man jetzt bei der Station mit den Schafen links abbiegen und an den Fischteichen bis zum Hummerich laufen.

Da am Berg stranden dann auch echte Schafe, die ich erst mal von vorne, hinten, seitlich, oben unten und überhaupt komplett bearbeitet hae, weil Schafe! Hier daher nur eine kleinere Auswahl, man will ja nicht das Internet ovifizieren. ;-) (Dass die Hälfte des Internets aus Katzen besteht, ist ja schon genug. Über die andere Hälfte reden wir nicht. Insofern, doch besser durch Schafe austauschen. Stell ich mir vor: Gibt einer PORN bei Google ein, kommen nur noch Fotos von Schafe raus. Wär auch mal was. :-D)


Nebenan hing dann noch ein schlaffe roter Ballon am Eingangstor zu "jagdliche Einrichtung". Keine Ahung, hatten die Jäger 'ne Party? Oder ist das 'ne Markierung? "Hier nicht schießen, keine Wildschweine, nur Jagdpersonal auf diesem Grundstück!" Keine Ahung, irgendwie so. Weil, man hört ja immer wieder Gruselgeschichten, dass die sich aus versehen gegenseitig aufs Korn nehmen. Ich kenn mich nicht aus. Ich weiß nur, dass es jetzt Herbst wird und demnächste wieder ständig laut knallt, wenn die Hasen ins Jenseits befördert werden. Da ist das schon ganz gut (für den Hasen da oben zumindest), dass der so schreckhaft war, dass der weg gewetzt ist wie vom wilden Affen gebissen, als die quatschenden Hundebesitzer vorbei kamen. (Einer der Gründe, weshalb ich kein näheres Foto von dem habe.)


Bei der nächsten Station des Wanderwegs waren wir demnentsprenend noch nie gewesen (weil wir diesen Weg bisher noch nie gagangen waren), dementsprechend habe ich die mal ein bisschen genauer dokumentiert: So Kugeln mit Viechern drin! Zum Abtasten! Witzig, aber ich würde da mein Hand niemals rein gesteckt haben! Schon gar nicht als Kind! Wer weiß, was da sonst noch drin lebt! ;-) Aber nett gemacht, mit wenig Aufwand was Spannendes zusammengezimmert. Ich frage mich, wofür diese Kugeln eigentlich gedacht waren? Oder sind die extra dafür hergestellt worden?


Und dan kommen wir jetzt zu dem Grund, weshalb wir den Weg nicht wie geplant beenden konnte und uns schließlich geteilt haben, um unterschiedliche Wege zu gehen: Diese extrem süße und extrem gesprächige Miezekatze! Die kam vom Hummerich-Hof angemaunz, mau mau mau, und wich uns nicht mehr von der Seite! Wir waren schon halb den Weg bis zur Hauptstraße rauf und es kam auch die ganze Zeit ein LKW nach dem anderen hier runter gebrettert (Milchwagen, Baustellenfahrzeug, das zu dem Bagger gehörte, sowas) und da hatten wir irgendwie ein bisschen Angst um die kleine Katze. Ich mein, wir hätten sie gerne mitgenommen, die war nämlich wirklich EXTREM süß, falls ich das noch nicht gesagt haben sollte, aber wir haben hier schon so einen adoptierten Allesfresser zu Hause! Da die uns aber nicht von der Seite weichen wollte, sind wir schließlich den Weg wieder zurück zum Hof, in der Hoffung, dass die dann da bleiben würde. Pustekuchen: Die wollte uns weiter folgen. J ist dann in einem unbeobachteten Moment den Weg an den Schafen zurück gegangen, während ich den Weg zur Straße hoch bin, und tatsachlich: Da das Kätzchen gerade mit Grashüpfern abgelenkt war, hat die das nicht mitgekriegt. Und so sind wir erst mal getrennte Wege gegangen, denn ich hab mich nicht getraut, wieder an der Katze vorbei zu gehen, dann wär die uns wieder nachgelaufen!


Und so kam es, dass ich den oberen Teil des Weges alleine gegangen bin. Die Verlängerung war damit dann auch raus, denn wir hatten uns wieder unten am Startpunkt des Weges verabredet, das war für uns beide ungefähr gleich weit zu gehen. Unterwegs habe ich dann noch die Wegkreuze und die große Bank für kleine Leute fotografiert. Und Kühe. Weil, ist ja der "Muh & Mäh" Weg, der Name ist Programm! ;-)


Wobei sie ihn vieleicht in den "Muh, Mäh & Miau" Weg umbenennen sollten: Am Pferdestall kam mir dann dieses getiegerte Ungeheuer entgegen. Zum Glück war das so scheu, das ist mir nicht hinterher gekaufen. War deswegen mit dem 135er zu weit weg, im Gegensatz zu der mau mau mau unten am Hof, die immer zu nah war! ;-) Aber nichts desto trotz süß! Jajaja, ich weiß, ich bin ein unverbesserlicher Katzenfan. Aber ich mein: GUCK DOCH MAL! Wie kann man sowas nicht knuddeln wollen? (Wusste es auch und hat sich zurück zu den Pferden verdrückt. Die andere, weiße mit Flecken war an dem Tag übrigens nicht da, die hab ich aber nachher noch mal im Vorbefahren gesehen, die existiert also auch noch.)


Die Pferde/Ponys waren übrigens auch neugierig und kamen angelaufen und guckten, was ich da mache. Vielleicht sind das aber auch die Katzenbeschützer, was weiß ich. Dann bin ich jedenfalls in den Wald abgebogen und habe mich unten bei den Pilzen mit J getroffen. An dem einen kann man ja kurbeln und sich die Grunzgeräusche von den Waldtieren anhören und raten, was man da hört. Auch ganz nett gemacht und funktioniert nach einem Jahr sogar noch immer, erstaunlich. Hat noch keiner kaputt bekommen.

Wie auch immer, der restliche Rückweg war dann ereignislos. Schöner Spaziergang, jedenfalls. Kann ich eigentlich empfehlen.

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