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Planetenlehrpfad bis in die bonner Innenstadt

13.6. (#3): Dritter Teil unserer Odyssee durch Bonn. Zur Erinnerung, wir kamen aus Beuel, wo wir J eingesammelt haben, sind zu Fuß in die Rheinauen und haben uns dort verzweifelt nach Ballonen umgesehen; schließlich war angeblich Ballonfest. Nachdem wir eine Packung Muzen verdrückt hatten, ging es dann auf den Weg zurück in die Stadt, wo am Abend - mal wieder zum ersten Mal seit langem im Tacos - ein Trekdinner stattfinden sollte. Muss also so halb vier gewesen sein, dass wir am Bonner Planetenlehrpfad ankamen. Genauer gesagt an der Sonne. Damit beginnt der ja da unten in der Nähe des Posttowers.


Die Schmierereien von irgend so einem Flacherdler, die die Erde als Lüge bezeichnen, sind zum Glück langsam etwas verwittert, aber leider existierten sie überhaupt zu einem Zeitpunkt der Geschichte. Ich rege mich ja gerne über politische und gesellschaftliche Phänomene auf, aber wie in dieser unseren Zeit noch immer Leute rum laufen, die glauben, die Erde wäre eine Scheibe, ist mir ein Rätsel. Haben alle eine Mobilmikrowelle in der Hose, die per GPS den genauen Standort auf der KUGEL, die von Satelliten UMKREIST wird, bestimmen kann, fliegen im Sommer um die halbe Welt bis in die Dom-Rep oder Australien, brauchen nur mal alle paar Monate nachts vor die Tür zu gehen, um einen runden Erdschatten auf dem runden Mond zu sehen, aber nein: Die Echsenmenschen besprühen uns mit Chemtrails, damit wir alle nichts merken! Jesses! Da war das finstere Mittelalter ja aufgeklärter! Wenn da wirklich irgendwo ein Rand wäre, glaubt ihr nicht, dass ein ganzer Haufen bekloppter Influencer längst Millionen von Tick-Tick-Videos dazu hoch geladen hätte, wie sie ihren Selfie-Deppen-Stick über die Kante halten? Komm, ich reg mich nur wieder auf! Sind das die gleichen Blagen, die in der Schule immer in den MINT-Fächern strunzdumm in der hintersten Ecke saßen und behauptet haben, dass man das alles doch eh nie in der realen Welt bräuchte?


Äääääänywäys! Wenn ihr nach dieser Schimpftirade noch Lust auf weitere Fotos aus Bonn habt, die ich auf den Weg in die Innenstadt fabriziert habe - übrigens mit einer Kamera, die auf der anderen Seite des Planeten gebaut worden ist -, dann könnt ihr euch ja den "erweiterten Eintrag" anschauen. Alle anderen, die da oben schon ausgestiegen sind, sollten mal die KI weg legen und ein Buch aus Papier lesen, bevorzugt eins, das sich mit dem heliozentrischen Weltbild des Nikolaus Kopernikus befasst. Komm, ey, ich verliere noch den letzten Restglauben an die Menschheit, wenn ich das sehe. Aber egal. KLICK! "Planetenlehrpfad bis in die bonner Innenstadt" vollständig lesen

Mit der D100 und dem 18-55mm über den anderen Hausberg

17.6.: Das Fotografieren mit der alten Nikon D100 und dem albernen Kit-Objektiv vorne drauf, dem 18-55/3.5-5.6 macht erstaunlich viel Spaß! Die Farben des alten CMOS-Sensors kombiniert mit diesen eher beschränkten Lichtwerten auf einer Kamera, die ein Vierteljahrhundert alt ist... Götter, wie die Zeit vergeht! Solange sie noch funktioniert, mache ich auch weiter Bilder mit ihr! So, da könnt ihr sagen, was ihr wollt!


Heute (also vor einer Woche, bevor es so heiß wurde, dass man die Stimmen im Kopf nicht mehr hören konnte, weil man zu sehr mit schwitzen beschäftigt ist) bin ich mal wieder ein bisschen durchs Dorf und die angrenzenden Felder geschlichen. Weil, man muss sich ja mal bewegen. Um da hin zu kommen, muss man hier ja erst mal aus der Sackgasse raus und so habe ich als erstes mal wieder den üblichen Blödsinn mit genommen, der einem da so begegnet. ZB ein Aygo, wo kommt der denn her! ;-)

Dann unten im Tal rechts rum, mir war gerade danach. Die Nachbarn an der Ecke haben wieder diese blauen Zierdisteln im Gärtchen stehen. Weiter am Kaugummi-Automaten und dem Kran vorbei. Mal wieder ohne Plan. Also alles wie immer. An dieser Stelle wusste ich noch nicht, wie viele Bilder ich mal wieder machen würde. Hm, macht keinen Sinn: Ich mache immer mehr Fotos als geplan! :-D


Deswegen gibt es auch schon wieder einen "erweiterten Eintrag". Wer also wissen will, wann ich wo warum auf den Weg den anderen Hausberg hoch abgebogen bin, der möge weiter lesen. Ich verspreche, es sich auch nur viel zu viele Bilder, also alles wie immer! ;-) KLICK! "Mit der D100 und dem 18-55mm über den anderen Hausberg" vollständig lesen

Von Beuel runter zum Ballonfest

13.6. (#1): Weil wir in die Rheinauen wollten, um uns dort das Ballonfest anzusschauen, wir aber nachher noch zum Trekdinner in die Innenstadt wollte, haben wir uns in Beuel das Auto hingestellt gehabt. Weil. Außerdem haben wir uns mit J getroffen, der sich die Ballons auch anschauen wollte. (Ballone? Ballons? Whatever!) Also sind wir zusammen den Weg entlang des Rheinufers nach Süden runter geschlichen und ich habe fröhlich Fotos gemacht. Also alles wie immer! ;-)


Wird Zeit, dass die Stadt mal wieder einen findet, der die Rheinnixe über den Fluss schippern will. Schließlich bleibt die Nordbrücke mindestens bis 2028 gesperrt, weil - wie jetzt raus gekommen ist - die Vorlandbrücke abgerissen und neu gebaut werden muss. Die nächsten zwei Jahre versinkt Bonn also im Verkehrschaos. Da wäre eine weitere Rheinquerungsmöglichkeit glaube ich ganz willkommen.


Entlang des Rheins habe ich irgendwann auf das 70-210/4 gewechselt, weil sich hier einige gute Motive in der passenden Entfernung ergeben haben. zB der Poppes da oben. Oder die Fahnen. Oder die deutsche Standardfamilie (mit Hund). Wenn ihr noch mehr spektakuläre (hust) Fotos von unserer Wanderung nach Süden sehen wollt, davon gibt es haufenweise im "erweiterten Artikel". Also: KLICK! "Von Beuel runter zum Ballonfest" vollständig lesen

Auf den Berg, Aygo holen

9.6.: Letzte Woche war ich ja beim Kreishaus und habe mein Übergangsfahrzeug angemeldet und am gleichen Tag bin ich dann den langen, beschwerlichen Weg hoch nach Söven gewackelt, um die frischen Kennzeichen anzubringen und die kleine Knutschkugel dann auch endlich hier runter zu fahren. Erster Eindruck beim Fahren über längere Strecken: So ein Aygo ist schon klein! Sehr klein! Das hat Vorteile, aber auch Nachteile: Der gravierendste ist, dass man praktisch Null Kofferraum hat! Also, 'ne Kiste Spezi transportiert man in dem Ding nicht mal so eben. Dafür endet der aber auch extrem abrupt genau hinter der Heckscheibe und ist sowieso schon extrem wendig, aufgrund der nicht vorhandenen Größe, sodass das rückwärtige Einparken in eine Bonner Bordstein-Parklücke sehr einfach war.

Aber ich schweife ab. Ich wollte eigentlich berichten, wie ich den Berg hoch bin, um das Auto abzuholen. Als erstes haben wir da mal einen umgefallenen Baum, der mir bisher noch nicht aufgefallen war. Muss in einem dieser letzten Sommerstürme passiert sein. Sieht jedenfalls noch sehr neu aus. Ist in letzter Zeit ja eher windig gewesen. Sowieso so eine seltsame Wetterlage: Nachdem es im Frühling schon so trocken war, ist es jetzt im Fast-Sommer sehr nass und kalt.


Das sieht man auch an den Rosen: Die sind normalerweise sehr viel prächtiger, dieses Jahr muss ich suchen, dass ich welche finde, die nicht total verregnet und zerzaust sind. Schwierig, wie man sieht. Außerdem kann ich den Nachbarn ja nicht schon wieder in den Vorgarten steigen, nur um Fotos zu machen. Irgendwann hetzen die noch die Hunde auf mich und kommen mit den Mistgabeln hinter mir her und ich kann ja nicht mehr so schnell rennen! ;-)

Am Ende des Dorfes mal wieder das Bobbycar mitgenommen und die Telekomleitungen inspiziert. Das war auch ungefähr die Stelle, wo ich auf das 70-210/4 Minolta gewechselt habe. Das hatte ich mehr oder weniger zufällig noch in der Tasche stecken und ich stelle immer wieder fest, dass das glaube ich eines der besseren Teile ist, die ich auf den Flohmärkten der letzten Monate bis Jahre eingesammelt habe: Scharf, lichtstark und vielseitig. Erstaunlich gut für ein Zoom. Ich bin da ja normalerweise eher für die festen Brennweiten, aber für das Teil mache ich eine Ausnahme. Kommt natürlich mit einem Preis: Groß und schwer. Jedenfalls fällt es mir schwer, mich zwischen diesem und dem 100-200/4.5 zu entscheiden, wenn es drauf ankommt. Das hier (70-210) hat weniger Abschattungen und macht einen moderneren Eindruck, finde ich, während das andere (100-200) eher vintage aussieht. Aber was weiß ich schon. Ich nehme einfach, wonach mir gerade der Sinn steht. ;-)


So, und da ich natürlich wieder viel zu viele Bilder gemacht habe, muss ich diesen Artikel an dieser Stelle wieder in zwei Teile teilen und die restlichen Fotos in den "erweiterten Eintrag" verschieben. Kaum zu glauben, wie viel Landschaft man so fotografieren kann. KLICK! "Auf den Berg, Aygo holen" vollständig lesen

Mit dem 18-55 auf der D100 über den Hausberg

31.5.: Am Sonntag war Dorfflohmarkt in Söven und ich hatte Hummeln im Hintern, weil ich mich die Woche zuvor viel zu wenig bewegt hatte. Deswegen raus vor die Tür. Auf dem Weg zu eben jener habe ich die D100 mit dem 18-55 VR DX rum liegen sehen, hab ich mir gedacht, nimm doch die mit. Wollte damit ja eh noch ein paar mehr Testbilder machen. Bis auf dass die alle ein bisschen klein sind, weil sechs mickrige Megapixel ja heutzutage nicht mal mehr ein müdes Lächeln verursachen, macht die Kamera nämlich nach wie vor tolle Bilder. Müsste nur mal der Sensor gereinigt werden.


Sieht man auch direkt am Anfang, als ich hier sämtliches Gemüse fotografiert habe, das nicht bei drei auf den Bäumen war. Da auch dieses Objektiv einen ganz brauchbaren Makro-Bereich hat, bekommt man selbst bei f/5,6 noch so einen Hauch von Bokeh hin, wenn man ganz nah ran geht. Bei manchen dieser Bilder habe ich blinde Schnappschüsse gemacht, was auch schon eine Herausforderung ist. Man gewöhnt sich echt an so moderne Sachen wie Live View. Vor allem, jede Auslösung könnte auch die letzte sein: Der Spiegel und der Vorhang keuchen in der Wärme doch schon sehr vor sich hin. Tja, nichts bleibt Neu...


Vorbei am Bobby-Car ging es jedenfalls den Hausberg hoch, bis ich rechts uns links die ersten Felder liegen sah und langsam wieder atmen konnte. Denn im Dorf war es doch sehr stickig und schwülwarm, während es frisch und windig wurde, nachdem ich oben um die Kurve kam. (Hatte mir wegen angekündigtem Regen übrigens den Regenmantel mit genommen, ganz umsonst, so viel kann ich ja schon mal spoilern.)

Was auch kein Spoiler ist: Es sind wieder so viele Fotos zusammengekommen, dass sich ein "erweiterter Eintrag" lohnt. Wer also mehr Bilder sehen möchte, die ich mit der D100 gemacht habe und die ich nachher in der Orignalgröße belassen habe (habe sie nur auf Web-Dichte runter komprimiert), der darf dem Link folgen: KLICK! "Mit dem 18-55 auf der D100 über den Hausberg" vollständig lesen