Lenovo V15-ADA
Auf dem Orga kam ich in den Besitz zweier Lenovo V15-ADA. Ganz schlimmer Schrott. War mir gar nicht klar, dass Lenovo noch Laptops baut, bei denen die sich nicht mal trauen, IdeaPad drauf zu schreiben, was ich bisher für das unterste Level von Lenovo-Produkten gehalten hatte. Das Ding heißt einfach nur V15-ADA. Zack, feddisch. Innen drinnen sitzt (oder saß, dazu später mehr) ein Ryzen 5 3500u, eigentlich eine ganz brauchbare CPU. Nur, dass dieses Gerät wohl scheinbar mit der Zeit so ein Problemchen entwickelt, dass es nach ein paar Minuten einfach nur noch einen schwarzen Bildschirm zeigt. Keine Ahnung, was das soll, aber das scheinen wohl mehrere Personen im Internet zu haben. Startet man es dann neu, geht es wieder ein paar Minuten, bis der gleiche Fehler wieder auftritt. Und Die Intervalle werden dann immer kürzer, bis es gar nicht mehr starten mag. Ich habe da ja ein thermisches Problem im Verdacht, aber angeblich hatte der Vorbesitzer bereits die Wärmeleitpaste ausgetauscht. Nunja, glaube ich einfach mal so.
Das zweite Gerät hat zudem noch einen RAM-Schaden, wie man an den Bildern da erkennen kann. Unschön. Da der Kram ja heutzutage bei den Billigheimern auf dem Board verlötet ist, ist da nicht mehr viel zu machen. Die SMD-Bauteile auf der Rückseite des Boards wüeden wahrscheinlich abfallen, wenn ich versuchen würde, die defekten Chips zu entfernen, und die sind so klein, dass ich sie niemals wiederfinden geschweige denn wieder anbringen könnte. Deswegen: Austauschboard.
Da Lenovo für das Board mit dem 3500u aber Phantasiepreise haben will, trotz Lagerräumungsverkauf knapp unter 300€, habe ich stattdessen das fast-billigste bestellt, das geht: Für 22,60€ einen Athlon Silver 3050. Ich wusste gar nicht, dass im Jahre 2020 noch 2-Kern-CPUs ohne Hyperthreading (oder wie auch immer AMD das nennt) gebaut wurden. Das Ding ist ja sowas von up-to-date, es ist schrecklich! Wenn es nicht die neueren Befehlssätze unterstützen würde, wäre es fast so langsam wie mein alter first-gen i5 im ProBook. Ganz gruselig! Aber es kam immerhin zügig hier an (mit UPS und ohne Versandkosten), ich habe es eingebaut und es geht. Dann schnell ein Mint installiert und siehe da: Läuft.
Allerdings ist irgendwas mit dem Treiber für die WiFi-Karte nicht in Ordnung: Das Ding hängt irgendwie ständig, mag keine Daten übertragen, verbindet sich nur mit der Fritzbox oben, nicht mit unserer hier im Zimmer, es sei denn ich gebe ihm eine fake MAC. Schon sehr seltsam. Muss ich mal die Karte aus dem anderen Exemplar testen. Vielleicht habe ich ja beim Boardtausch die Antennenstecker kaputt gemacht oder sowas.
Der Tausch ging übrigens erschreckend einfach. Ich bin das ja eher gewohnt, dass Notebooks schwer zu demontieren sind oder überhaupt nicht, weil, da könnte ja wer auf die Idee kommen! Bei diesem Lenovo ist das hingegen ziemlich simpel: Schrauben raus, Boden klick-klick-klick-ab, alle Flachbandkabel und sonstige Verbindungen lösen, dann die Schrauben aus der Heatpipe und dann dem restlichen Board raus ziehen, schon fällt es einem entgegen. Nur der Lüfter ist ein bisschen im Weg, der hält es auch noch fest. Der Einbau ist ein bisschen schwerer, weil die Flachbandkabel immer wieder unten drunter rutschen, aber ich hab es hin bekommen, sogar mit meinen beiden linken Händen und allgemeiner Fehlsichtigkeit.
Schade ist also nur, dass ich das WLAN nicht richtig ans Laufen bekomme und der Speicher so klein ist. Zu den 4GB on board habe ich noch mal 4GB dazu gesteckt, was das BIOS dazu veranlasst, 2GB davon für die Grafik zu reservieren, was man nicht ändern kann. Wer macht sowas? Warum hassen die ihre Kunden? "Advanced features have been deactivated because inexpirenced users"! Ja toll! Danke für nichts! Aber da jetzt noch ein 8er oder gar 16er Modul rein zu stecken, ist auch eher eine dumme Idee, vor allem bei den RAM-Preisen zZt. Zudem ist die Verarbeitung von dem Teil ansonsten auch eher fragwürdig. Wenn ich hier an meinem ProBook sitze, merkt man schon, dass das damals wahrscheinlich zwei Größenordnungen mehr gekostet hat. Das hat so einen gewissen UMPF, eine Wertigkeit, die dem billigen Lenovo einfach fehlt. Einzig der Bildschirm ist halt Full HD, das ist der am HP ja leider nicht. Ja, und der Akku funktioniert noch etwas besser, OK. Aber das ist kein Grund, fürchte ich, die anderen Probleme alle in Kauf zu nehmen. Dementsprechend kein Ersatz für meine alternde Hardware. Vielleicht zum YouTube gucken. Habe ja leider mein Samsung-Tab runter geworfen und jetzt ist es kaputt. Schnüff!
Das zweite Gerät hat zudem noch einen RAM-Schaden, wie man an den Bildern da erkennen kann. Unschön. Da der Kram ja heutzutage bei den Billigheimern auf dem Board verlötet ist, ist da nicht mehr viel zu machen. Die SMD-Bauteile auf der Rückseite des Boards wüeden wahrscheinlich abfallen, wenn ich versuchen würde, die defekten Chips zu entfernen, und die sind so klein, dass ich sie niemals wiederfinden geschweige denn wieder anbringen könnte. Deswegen: Austauschboard.
Da Lenovo für das Board mit dem 3500u aber Phantasiepreise haben will, trotz Lagerräumungsverkauf knapp unter 300€, habe ich stattdessen das fast-billigste bestellt, das geht: Für 22,60€ einen Athlon Silver 3050. Ich wusste gar nicht, dass im Jahre 2020 noch 2-Kern-CPUs ohne Hyperthreading (oder wie auch immer AMD das nennt) gebaut wurden. Das Ding ist ja sowas von up-to-date, es ist schrecklich! Wenn es nicht die neueren Befehlssätze unterstützen würde, wäre es fast so langsam wie mein alter first-gen i5 im ProBook. Ganz gruselig! Aber es kam immerhin zügig hier an (mit UPS und ohne Versandkosten), ich habe es eingebaut und es geht. Dann schnell ein Mint installiert und siehe da: Läuft.
Allerdings ist irgendwas mit dem Treiber für die WiFi-Karte nicht in Ordnung: Das Ding hängt irgendwie ständig, mag keine Daten übertragen, verbindet sich nur mit der Fritzbox oben, nicht mit unserer hier im Zimmer, es sei denn ich gebe ihm eine fake MAC. Schon sehr seltsam. Muss ich mal die Karte aus dem anderen Exemplar testen. Vielleicht habe ich ja beim Boardtausch die Antennenstecker kaputt gemacht oder sowas.
Der Tausch ging übrigens erschreckend einfach. Ich bin das ja eher gewohnt, dass Notebooks schwer zu demontieren sind oder überhaupt nicht, weil, da könnte ja wer auf die Idee kommen! Bei diesem Lenovo ist das hingegen ziemlich simpel: Schrauben raus, Boden klick-klick-klick-ab, alle Flachbandkabel und sonstige Verbindungen lösen, dann die Schrauben aus der Heatpipe und dann dem restlichen Board raus ziehen, schon fällt es einem entgegen. Nur der Lüfter ist ein bisschen im Weg, der hält es auch noch fest. Der Einbau ist ein bisschen schwerer, weil die Flachbandkabel immer wieder unten drunter rutschen, aber ich hab es hin bekommen, sogar mit meinen beiden linken Händen und allgemeiner Fehlsichtigkeit.
Schade ist also nur, dass ich das WLAN nicht richtig ans Laufen bekomme und der Speicher so klein ist. Zu den 4GB on board habe ich noch mal 4GB dazu gesteckt, was das BIOS dazu veranlasst, 2GB davon für die Grafik zu reservieren, was man nicht ändern kann. Wer macht sowas? Warum hassen die ihre Kunden? "Advanced features have been deactivated because inexpirenced users"! Ja toll! Danke für nichts! Aber da jetzt noch ein 8er oder gar 16er Modul rein zu stecken, ist auch eher eine dumme Idee, vor allem bei den RAM-Preisen zZt. Zudem ist die Verarbeitung von dem Teil ansonsten auch eher fragwürdig. Wenn ich hier an meinem ProBook sitze, merkt man schon, dass das damals wahrscheinlich zwei Größenordnungen mehr gekostet hat. Das hat so einen gewissen UMPF, eine Wertigkeit, die dem billigen Lenovo einfach fehlt. Einzig der Bildschirm ist halt Full HD, das ist der am HP ja leider nicht. Ja, und der Akku funktioniert noch etwas besser, OK. Aber das ist kein Grund, fürchte ich, die anderen Probleme alle in Kauf zu nehmen. Dementsprechend kein Ersatz für meine alternde Hardware. Vielleicht zum YouTube gucken. Habe ja leider mein Samsung-Tab runter geworfen und jetzt ist es kaputt. Schnüff!
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jan@saustausch:~$ cat /proc/cpuinfo
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