Abendliches Bödingen mit Schafen - noch ein D700-Test
4.8.: Wenn ich ja ein neues Spielzeug habe, dann teste ich es ausgiebig. Also, "testen" im Sinne von "damit spielen, bis ich das Interesse verliere"!
Wird bei dieser Kamera wahrscheinlich nicht so schnell passieren.
Aber heute möchte ich nicht, dass das wieder in ein weiteres Review ausartet, ich habe "D700" nur in den Titel geschrieben, damit das von vorneherein klar ist, dass ich mal wieder was altmodisches verwendet habe. Also, für so Leute wie mich, die gerne was zu dem Thema erfahren. Und hübsche Bilder gucken wollen.
Kurzentschlossen, nachdem der Kopfschmerz endlich ein bisschen nachgelassen hatte, der mich seit Montag gequält hat, als ich wohl das Fenster am Aygo zu weit runter gekurbelt hatte und mit irgendeinen Nerv verkühlt hatte, sind wir den Berg rauf nach Bödingen gefahren und da in den Wald gegangen. Also, erst mal. Danach schauen wir weiter. (Spoiler: Waren natürlich auch noch an der Kirche.)
Sind den Weg rauf auf das Feld gegangen, wo in ein paar Jahren wohl Windräder stehen werden. (Bin ja noch immer gespannt.) Da grasten friedlich die Schafe. (Die hätten wahrscheinlich am ehesten das Recht, sich über ihre Zukunft zu sorgen, wenn Schafe sowas täten, was sie wahrscheinlich nicht tun. Warum auch: Grasen kann man auch unter einem Windrad.
) Jedenfalls, bevor wir zu den Schafen kommen: Dramatisches Wolkenspiel mit Sonne und allem! Finde ich ja total spannend, dieses Licht-und-Schattenspiel.
Dann noch ein schneller Blick ins Tal zur Firma Eckes, die man aufgrund des wenigen Laubes in diesem Dürrejahr sehr gut sehen kann (selbst mit dem viel zu kurzen 50mm). Und schließlich endlich: Schafe! Möh! Schafe sind ja mit so die witzigsten Lebewesen, finde ich ja. Zottelig und ungeschoren, frisch enthaar oder auch so wie jetzt hier auf diesen Bildern, also eher in der Mitte dazwischen. Dass denen bei 35°C nicht zu heiß ist. Vor allem, nachdem es die letzten Tage immer mal wieder getröpfelt hatte, war es extrem schwül. Hatten ja eigentlich deswegen den Weg in den Wald gewählt, weil wir gehofft hatten, dass es da was kühler wäre, was aber ein Trugschluss war. Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass es zwischen den Bäumen noch viel tropischer war als draußen!
Ich habe noch viel viel mehr Schafsfotos gemacht, als ich hier ausstelle, aber man muss ja nicht alles hoch laden. Hier also nur die Highlights. Leider waren die ein bisschen scheu und wollten sich nicht portraitieren lassen. Hätte ich wohl doch ein Tele mitbringen müssen.
Ein paar gibt es noch im "erweiterten Eintrag", aber da geht es hauptsächlich um unseren Weg ins Dorf und dann um die Kirche herum. Wen es interessiert: KLICK!
Kurzentschlossen, nachdem der Kopfschmerz endlich ein bisschen nachgelassen hatte, der mich seit Montag gequält hat, als ich wohl das Fenster am Aygo zu weit runter gekurbelt hatte und mit irgendeinen Nerv verkühlt hatte, sind wir den Berg rauf nach Bödingen gefahren und da in den Wald gegangen. Also, erst mal. Danach schauen wir weiter. (Spoiler: Waren natürlich auch noch an der Kirche.)
Sind den Weg rauf auf das Feld gegangen, wo in ein paar Jahren wohl Windräder stehen werden. (Bin ja noch immer gespannt.) Da grasten friedlich die Schafe. (Die hätten wahrscheinlich am ehesten das Recht, sich über ihre Zukunft zu sorgen, wenn Schafe sowas täten, was sie wahrscheinlich nicht tun. Warum auch: Grasen kann man auch unter einem Windrad.
Dann noch ein schneller Blick ins Tal zur Firma Eckes, die man aufgrund des wenigen Laubes in diesem Dürrejahr sehr gut sehen kann (selbst mit dem viel zu kurzen 50mm). Und schließlich endlich: Schafe! Möh! Schafe sind ja mit so die witzigsten Lebewesen, finde ich ja. Zottelig und ungeschoren, frisch enthaar oder auch so wie jetzt hier auf diesen Bildern, also eher in der Mitte dazwischen. Dass denen bei 35°C nicht zu heiß ist. Vor allem, nachdem es die letzten Tage immer mal wieder getröpfelt hatte, war es extrem schwül. Hatten ja eigentlich deswegen den Weg in den Wald gewählt, weil wir gehofft hatten, dass es da was kühler wäre, was aber ein Trugschluss war. Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass es zwischen den Bäumen noch viel tropischer war als draußen!
Ich habe noch viel viel mehr Schafsfotos gemacht, als ich hier ausstelle, aber man muss ja nicht alles hoch laden. Hier also nur die Highlights. Leider waren die ein bisschen scheu und wollten sich nicht portraitieren lassen. Hätte ich wohl doch ein Tele mitbringen müssen.
Mir fällt auf: Von den Schafen habe ich nur dieses eine hochkante Foto, während der Rest des Artikels ja mehr oder weniger nur aus Hochkant besteht. Hm, seltsam, ist mir gar nicht so aufgefallen, als ich das gemacht habe. Aber wie man sieht, der Hochkantgriff funktioniert einwandfrei und macht auch Spaß. Im Gegensatz zu dem an der D800 gehören hier die gleichen EN-EL3e Akkus rein wie in die Kamera selber. Das ist einerseits praktisch, weil da ja fünf dabei waren, aber andererseits finde ich es gerade so praktisch, dass ich die D800 im Notfall mit ganz normalen AAs betreiben kann.
Nachdem wir die Schafe zurück gelassen hatten, habe ich am Auto noch schnell meine Flasche Wasser geholt und die direkt schwer dezimiert. Diese Chilipaste am Abendessen war SCHA(R)F! (Apropos Schaf. Möh.) Haben das Auto aber vorerst stehen lassen und sind zu Fuß weiter ins Dorf hinein. Da spielten zwei Mädchen mit einem Plastik-Trecker. Juhu, Gleichberechtigung. (Und: Mädchen spielen anders. Jungs hätten sich gleich wieder drum geprügelt, wer drauf sitzen und wer die Schaufel beladen darf. Die beiden haben sich hingegen angeklugscheißert, wie man das richtig macht!
)
Als wir dann am Ende der Straße ankamen, hatte sich die eben noch so fotogene Wolke dazu entschlossen, ein paar Tropfen fallen zu lassen, was uns dazu gebracht hat, den Rückweg zum Auto anzutreten. Hatte keine Kameratasche dabei und ich glaube, das viel benutzte Gehäuse ist nicht mehr ganz so dicht, wie es mal gewesen ist.
Auf dem Rückweg noch die Zwetschgen gefunden und - keine Angst - nur fotografiert, nicht geklaut und gegessen. 
Als wir dann aber am Aygo waren, schien wieder die Sonne, sodass wir beschlossen haben, doch noch der Kirche einen Besuch abzustatten. Weil: Fotogen. Der Transport, so kurz er auch war, hat die CF-Karte dann aber mal wieder streiken lassen, sodass ich erst mal ein bisschen fummeln musste, bis die wieder ging. Muss ich wohl doch mal wieder festlöten. Oder festlöten lassen: Diese vermalledeiten SMD-Bauteile und -Lötstellen sind mir echt zu klein, ich seh nicht mehr so gut, wie ja bekannt sein sollte.
Als die Karte dann wieder ging, habe ich ausgiebig Kirche, Kreuzigung und Kreuze auf dem Friedhof fotografiert. Weil, muss sich ja auch lohnen!
Erst mal die Kreuzigungs-Szene. Wer sind die Leute eigentlich. Ich dachte immer, Maria und Josef ständen am Kreuz, aber die beiden Figuren rechts und links sehen beide nicht besonders weiblich aus. Aber ich hab ja keine Ahnung, sollte ja bekannt sein.
Danach dann noch auf den kleinen Friedhof vor der Kirche. Hier besonders die Kreuze und bei möglichst offener Blende die dahinter entstehenden interessanten Blattwerk-Bokehs aufs Korn genommen. Wurde ja schon langsam dämmrig, da kann man auch bei ISO 200 mal die Blende ganz öffnen, die Kamera kann schließlich 1/8000s, das muss man ja auch ausnutzen!
Ganz am Ende habe ich dann mal das ISO ein bisschen erhöht, um den Rost und die Efeublätter stärker abblenden zu können. Also, ISO 800 macht noch kein wirklich wahrnehmbares Rauschen. Da ist der Sensor definitiv besser als der in meiner alten D100. Die hat bei ISO 800 ja schon deutliche Problem in der Rauschunterdrückung, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass die noch keinen Expeed-Prozessor hat. Gut, und dieses mittlerweile wirklich steinalte CMOS ist auch scheinbar wirklich ein paar Generationen hinterher.
Danach haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Weil das Wetter noch so schön war, bin ich die Scenic Route gefahen, über Blankenberg. Aber ausgestiegen sind wir dann nicht mehr, weil es noch immer gut warm war, selbst um halb 9 noch knapp unter 30°. Bin ja mal gespannt, wie dieser Herbst wird. Irgendwann muss der ganze Regen ja mal runter kommen. Dann wieder Land unter? Kann man sich zZt ja noch gar nicht vorstellen... (Mal sehen, wie sich das Wetter in den anderthalb Wochen entwickelt hat, seit ich diesen Artikel geschrieben habe; heute ist der 5.8.'26. Schaumama. Vielleicht ist es ja endlich was kühler geworden.)
Nachdem wir die Schafe zurück gelassen hatten, habe ich am Auto noch schnell meine Flasche Wasser geholt und die direkt schwer dezimiert. Diese Chilipaste am Abendessen war SCHA(R)F! (Apropos Schaf. Möh.) Haben das Auto aber vorerst stehen lassen und sind zu Fuß weiter ins Dorf hinein. Da spielten zwei Mädchen mit einem Plastik-Trecker. Juhu, Gleichberechtigung. (Und: Mädchen spielen anders. Jungs hätten sich gleich wieder drum geprügelt, wer drauf sitzen und wer die Schaufel beladen darf. Die beiden haben sich hingegen angeklugscheißert, wie man das richtig macht!
Als wir dann am Ende der Straße ankamen, hatte sich die eben noch so fotogene Wolke dazu entschlossen, ein paar Tropfen fallen zu lassen, was uns dazu gebracht hat, den Rückweg zum Auto anzutreten. Hatte keine Kameratasche dabei und ich glaube, das viel benutzte Gehäuse ist nicht mehr ganz so dicht, wie es mal gewesen ist.
Als wir dann aber am Aygo waren, schien wieder die Sonne, sodass wir beschlossen haben, doch noch der Kirche einen Besuch abzustatten. Weil: Fotogen. Der Transport, so kurz er auch war, hat die CF-Karte dann aber mal wieder streiken lassen, sodass ich erst mal ein bisschen fummeln musste, bis die wieder ging. Muss ich wohl doch mal wieder festlöten. Oder festlöten lassen: Diese vermalledeiten SMD-Bauteile und -Lötstellen sind mir echt zu klein, ich seh nicht mehr so gut, wie ja bekannt sein sollte.
Als die Karte dann wieder ging, habe ich ausgiebig Kirche, Kreuzigung und Kreuze auf dem Friedhof fotografiert. Weil, muss sich ja auch lohnen!
Danach dann noch auf den kleinen Friedhof vor der Kirche. Hier besonders die Kreuze und bei möglichst offener Blende die dahinter entstehenden interessanten Blattwerk-Bokehs aufs Korn genommen. Wurde ja schon langsam dämmrig, da kann man auch bei ISO 200 mal die Blende ganz öffnen, die Kamera kann schließlich 1/8000s, das muss man ja auch ausnutzen!
Ganz am Ende habe ich dann mal das ISO ein bisschen erhöht, um den Rost und die Efeublätter stärker abblenden zu können. Also, ISO 800 macht noch kein wirklich wahrnehmbares Rauschen. Da ist der Sensor definitiv besser als der in meiner alten D100. Die hat bei ISO 800 ja schon deutliche Problem in der Rauschunterdrückung, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass die noch keinen Expeed-Prozessor hat. Gut, und dieses mittlerweile wirklich steinalte CMOS ist auch scheinbar wirklich ein paar Generationen hinterher.
Danach haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Weil das Wetter noch so schön war, bin ich die Scenic Route gefahen, über Blankenberg. Aber ausgestiegen sind wir dann nicht mehr, weil es noch immer gut warm war, selbst um halb 9 noch knapp unter 30°. Bin ja mal gespannt, wie dieser Herbst wird. Irgendwann muss der ganze Regen ja mal runter kommen. Dann wieder Land unter? Kann man sich zZt ja noch gar nicht vorstellen... (Mal sehen, wie sich das Wetter in den anderthalb Wochen entwickelt hat, seit ich diesen Artikel geschrieben habe; heute ist der 5.8.'26. Schaumama. Vielleicht ist es ja endlich was kühler geworden.)
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