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Flohmarkt am Lutz - Eine D700

2.8.: Flohmärkte ziehen mich ja magisch an, auch wenn man eigentlich immer wieder das Gleiche zu sehen bekommt. Dieses Mal allerdings nicht. Dieses Mal habe ich was mit nach Hause gebracht, was ich schon länger gesucht hatte, was mir bei eBay aber immer zu teuer war. Nein, es war kein Roller, es war kein Eis, es war kein Pizza-Spiel und auch kein Klappfahrrad!


Es war eine Nikon D700 mit einem 24-120mm 1:3.5-5.6. Weil: Die hat er für sehr sehr wenig Geld weg gegeben, da sie einige kleinere Macken hat (oder auch eine große), aber das werde ich alles ganz genau in einem eigenen Beitrag erklären. Das hier soll erst Mal nur der Überblick über den Flohmarkt sein und was ich da noch alles gesehen habe. Aber eine D700! So eine schöne Kamera! ;-)

Nachdem ich die eingesackt und direkt (aus Gewichtsgründen, ich hatte ja schon zwei andere Kameras dabei) ins Auto verfrachtet hatte, konnte ich mich auf den Rest des Flohmarktes kaum noch richtig konzentrieren. So ein Fang gelingt einem ja schließlich nicht jeden Tag.


Das alte Akkordeon wäre ein hübscher Deko-Gegenstand gewesen, wenn ich denn Akkordeons besser leiden könnte. Bei der Rechenmaschine mit Kurbel dran wäre ich hingegen schon fast schwach geworden. Lieber schnell weiter gehen, bevor ich die auch noch mit nehmen. Dabei ist die so hübsch, sowas gehört doch nicht auf einen Flohmarkt, sondern in eine Antiken-Sammlung. ;-) Ist vor allem die Frage: Geht die? Müsste wahrscheinlich mal gereinigt und geölt werden, wer weiß, wie oft die schon auf so einen Markt mit geschleppt wurde bzw davor auf irgendeinem Speicher gegammelt hat.

Ähnlich wie beim Akkordeon ging es mir mit der Geige: Ich kanns nicht spielen und so richtig geil finde ich das Quietschen auch nicht. Nur hierbei tat es mit etwas weh, die so in der Sonne liegen zu sehen. Das ist doch bestimmt nicht gut fürs Holz, oder? Und warum jemand einen Satz Ampeln verkauft... ist mir auch rätselhaft. Bei den Kassettengeräten hingegen hätte ich schon wieder schwach werden können, die sehen so nach 1970er aus, die waren bestimmt schon was wert. Das rechte ist ein Anrufbeantworter, sehe ich das korrekt? Gut, so Technik braucht ja auch wirklich keiner mehr. Aber mit "normalen" Kassetten drin und dann auch noch mit zwei Laufwerken, das kommt einem auch nicht so häufig unter.


Und dann das Toshiba! Notebooks aus den frühen bis mittleren 1990ern ziehen mich ja magisch an! Wie die Motte zum Licht! So ein hübsches (und vor allem damals richtig teures) Gerät. Mit 'nem Bubblejet dabei, vor allem. Wobei, so ein Drucker müsste hier noch irgendwo rum fliegen, das ist das Modell, auf dem J noch ihre Hausaufgaben gedruckt hat! ;-) Kriegt man für sowas noch Tinte? Da waren Drucker noch drauf ausgelegt, zumindest kurzfristig länger als die Garantiezeit zu halten! ;-) Nee, aber das T1900S hätte ich glatt genommen. Ich hab dann mal den Deckel zu geklappt, damit das Display nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne ausblutet.

Und das war das. Als Teaser: Es folgt eine Beschreibung der D700, auch gleich mit Testbildern!

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