Abendspaziergang bei brütender Hitze (D100)
21.6.: Das war noch am Anfang der letzten Hitzewelle, da waren wir noch ein bisschen naiv und dachten, man könnte sich abends ein bisschen Abkühlung verschaffen, indem man raus geht, wenn die Sonne kurz vorm Untergang steht. Der Plan war, dass wir es vielleicht bis in die Stadt schaffen würden, um dort lecker ein kühles Eis zu essen. (Sonntags werden die ja evtl offen haben, oder? ODER?) Jedenfalls habe ich mir mal wieder die alte D100 vom Haken genommen, denn die lag da gerade und man kann ja nie genug Fotos mit alten Kameras und mittelmäßigen Kit-Zooms haben, oder? Und wir sind raus in die Wärme. Da war das noch gar nicht so erdrückend heiß wie die Woche danach. Da ging es ja eigentlich noch. Aber 'ne Gute Idee™ war es trotzdem nicht. 
Da unser Ziel ja die Stadt war, sind wir am Ende der Höhenstraße links rum gegangen, man wollte die Entfernung ja nicht unötig verlängern, denn bereits hier war zu spüren, dass diese Hitzewelle eine andere Qualität haben würde als diese billigen Nachbauten, die man bei Wish bestellt. Diese Hitzewelle würde dem Doppelwumms mit bringen, Rambo-Zambo in der Hose, nicht dieses lari-fari-woke "Wir schaffen das!" Die Sonne war zwar schon fast hinter den sanften Hügeln verschwunden, auf denen der Bauer sein Heu zum trocknen liegen hatte, aber sie hatte trotzdem noch genug Power, um uns ein bisschen ins Schwitzen zu bringen. Ging ja auch kein Lüftchen, die Wärme stand da unten im Dorf und der Straßenbeglag ballerte die über den Tag gespeicherte Hitze wieder raus.
Ein großer Vorteil, und das sage ich ja jetzt nicht zum ersten Mal, an diesem Objektiv, ist sein großer Makro-Umfang, den ich natürlich auch direkt mal wieder ausgenutzt habe. Zum Einen, um die Johannisbeeren am Busch mit zu nehmen, zum Anderen für Bienchen auf Blümchen (Brombeer) und Haselnüsse und weiße Blümchen am Wegesrand. Nebenbei: Das Korn ist... ist das eigentlich reif gewesen oder ist das einfach nur am Halm vertrocknet und musste deswegen ab? Vorbei am Kornfeld jedenfalls, mit Masten und im Hintergrund einer hammer-und-ambossartigen Wolke, die eigentlich hätte Gewitter und Abkühlung bringen sollen, es aber nicht getan hat. Wir haben es aufgrund der Hitze jedenfalls nur bis zu Spielplatz geschafft und sind von da aus wieder zurück, was ich im "erweiterten Eintrag" dokumentiert habe. KLICK!
Da unser Ziel ja die Stadt war, sind wir am Ende der Höhenstraße links rum gegangen, man wollte die Entfernung ja nicht unötig verlängern, denn bereits hier war zu spüren, dass diese Hitzewelle eine andere Qualität haben würde als diese billigen Nachbauten, die man bei Wish bestellt. Diese Hitzewelle würde dem Doppelwumms mit bringen, Rambo-Zambo in der Hose, nicht dieses lari-fari-woke "Wir schaffen das!" Die Sonne war zwar schon fast hinter den sanften Hügeln verschwunden, auf denen der Bauer sein Heu zum trocknen liegen hatte, aber sie hatte trotzdem noch genug Power, um uns ein bisschen ins Schwitzen zu bringen. Ging ja auch kein Lüftchen, die Wärme stand da unten im Dorf und der Straßenbeglag ballerte die über den Tag gespeicherte Hitze wieder raus.
Ein großer Vorteil, und das sage ich ja jetzt nicht zum ersten Mal, an diesem Objektiv, ist sein großer Makro-Umfang, den ich natürlich auch direkt mal wieder ausgenutzt habe. Zum Einen, um die Johannisbeeren am Busch mit zu nehmen, zum Anderen für Bienchen auf Blümchen (Brombeer) und Haselnüsse und weiße Blümchen am Wegesrand. Nebenbei: Das Korn ist... ist das eigentlich reif gewesen oder ist das einfach nur am Halm vertrocknet und musste deswegen ab? Vorbei am Kornfeld jedenfalls, mit Masten und im Hintergrund einer hammer-und-ambossartigen Wolke, die eigentlich hätte Gewitter und Abkühlung bringen sollen, es aber nicht getan hat. Wir haben es aufgrund der Hitze jedenfalls nur bis zu Spielplatz geschafft und sind von da aus wieder zurück, was ich im "erweiterten Eintrag" dokumentiert habe. KLICK!
Eigentlich wollten wir uns ja einen Moment auf die Bänke gesetzt habe, aber auf der einen Seite hatten die jungen Eltern mit ihrer Nachkommenschaft offenbar die gleiche verrückte Vorstellung von "Abends wird's schon kühler sein" gehabt, auf der anderen Seite saßen wieder diese schrecklichen
Jugendlichen auf der Lehne der Bänke (verständlich, die Sitzflächen sind ja auch kaum benutzbar, so abgeranzt wie die sind, die Stadt hat halt kein Geld) und schnabulierten ein Bierchen. Da wollten wir dann auch nicht groß stören, vor allem, weil es hier am Bach zwar deutlich kühler, aber auch deutlich feuchter war, sodass man selbst bei null Bewegung innerhalb von Sekunden schweißgebadet gewesen wäre. Also weiter über die Brücke
Die Brücke, die übrigens gesperrt ist? Also, "für Fahrzeuge aller Art". Warum? Ich war jetzt eigentlich davon ausgegangen, dass man hier im Allgemeinen eh nicht mit einem Motorkraftwagen vorbei kommt. Höchstens mal mit einem Fahrrad. Und wie immer: Wer liebt, der schiebt. Ich mein, ich kann es schon verstehen, die Arbeiter bekommen gesagt: "Wenn ihr den Bagger auspackt, stellt gleich auch mal die üblichen Beschilderung aus!" Und da ist das große Runde mit dem roten Rand halt auch dabei. So richtig Sinn macht das meiner Meinung aber nicht. OK, vielleicht tatsächlich für die lebensmüden Fahrradfahrer, die da immer mit 180 Sachen über die Brücke pesen. Aber das sollte eh jedem klar sein, dass man das hier am Spielplatz eigentlich nicht machen sollte, denn so kleine Kinder können einem auch ins Fahrrad laufen. Fragt mich, wieso ich das weiß! (Also, umgekehrt: Ich hab das gemacht, als ich Blag war.)
Die abgemagerte alte Katze hat sich jedenfalls auch scheinbar erst Abends vor die Tür bewegt. War sowieso ein Katzenabend: Haben einige gesehen, aber nur zwei habe ich vor die Linse bekommen, die anderen waren zu agil. Stattdessen habe ich lieber mal wieder die üblichen Dinge entlang der Straße fotografiert. Die Straße, die hat hier übrigens auch noch immer geglüht. Guter Wärmeakku, so Asphalt. (Habe ich erwähnt, dass wir wieder schön tiefe Spurrillen im Kreisverkehr an der Tanke haben, Dank an die Sommerhitze und es ist noch gar nicht richtig Sommer? Das ist dieses "da ist unsere Infrastruktur nicht drauf ausgelegt", von dem immer alle reden.)
Zu den Klamotten, die ich immer im Bild festhalte, dieses Mal im goldgelben Licht der untergehenden Sonne, gehört ja auch das Boot, das da seit Jahren oder Jahrzehnten steht. Müsste mal geschrubbt werden, mittlerweile setzt es Moos an. Ansonsten sieht das aber noch immer ganz gut erhalten aus. Wer weiß, was da für Reparaturmaßnahmen unter der Patina warten.
Dann vorbei an weiteren Baggern und schließlich:
...noch ein Moopsie! Dieses hier war tiefenentspannt, bis ich mit der Kamera zu nah kam. Aber aufgestanden ist es trotzdem nicht. Vor allem voll die Tarnfarbe! Auf dem Pseudo-Marmor erkennt man die Mieze fast nicht. Scheint aber ihr angestammter Platz zu sein, wenn man nach den vielen Katzenhaaren geht, die da auf der Fußmatte kleben. (Meine Mission, alle Katzen der Umgebung zu fotografieren, wird wohl nie zu einem erfolgreichen Ende kommen. Es gibt einfach viel zu viele!)
Die Brücke, die übrigens gesperrt ist? Also, "für Fahrzeuge aller Art". Warum? Ich war jetzt eigentlich davon ausgegangen, dass man hier im Allgemeinen eh nicht mit einem Motorkraftwagen vorbei kommt. Höchstens mal mit einem Fahrrad. Und wie immer: Wer liebt, der schiebt. Ich mein, ich kann es schon verstehen, die Arbeiter bekommen gesagt: "Wenn ihr den Bagger auspackt, stellt gleich auch mal die üblichen Beschilderung aus!" Und da ist das große Runde mit dem roten Rand halt auch dabei. So richtig Sinn macht das meiner Meinung aber nicht. OK, vielleicht tatsächlich für die lebensmüden Fahrradfahrer, die da immer mit 180 Sachen über die Brücke pesen. Aber das sollte eh jedem klar sein, dass man das hier am Spielplatz eigentlich nicht machen sollte, denn so kleine Kinder können einem auch ins Fahrrad laufen. Fragt mich, wieso ich das weiß! (Also, umgekehrt: Ich hab das gemacht, als ich Blag war.)
Die abgemagerte alte Katze hat sich jedenfalls auch scheinbar erst Abends vor die Tür bewegt. War sowieso ein Katzenabend: Haben einige gesehen, aber nur zwei habe ich vor die Linse bekommen, die anderen waren zu agil. Stattdessen habe ich lieber mal wieder die üblichen Dinge entlang der Straße fotografiert. Die Straße, die hat hier übrigens auch noch immer geglüht. Guter Wärmeakku, so Asphalt. (Habe ich erwähnt, dass wir wieder schön tiefe Spurrillen im Kreisverkehr an der Tanke haben, Dank an die Sommerhitze und es ist noch gar nicht richtig Sommer? Das ist dieses "da ist unsere Infrastruktur nicht drauf ausgelegt", von dem immer alle reden.)
Zu den Klamotten, die ich immer im Bild festhalte, dieses Mal im goldgelben Licht der untergehenden Sonne, gehört ja auch das Boot, das da seit Jahren oder Jahrzehnten steht. Müsste mal geschrubbt werden, mittlerweile setzt es Moos an. Ansonsten sieht das aber noch immer ganz gut erhalten aus. Wer weiß, was da für Reparaturmaßnahmen unter der Patina warten.
...noch ein Moopsie! Dieses hier war tiefenentspannt, bis ich mit der Kamera zu nah kam. Aber aufgestanden ist es trotzdem nicht. Vor allem voll die Tarnfarbe! Auf dem Pseudo-Marmor erkennt man die Mieze fast nicht. Scheint aber ihr angestammter Platz zu sein, wenn man nach den vielen Katzenhaaren geht, die da auf der Fußmatte kleben. (Meine Mission, alle Katzen der Umgebung zu fotografieren, wird wohl nie zu einem erfolgreichen Ende kommen. Es gibt einfach viel zu viele!)
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