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Schwarz-weiß und analog, Teil 335a: Orga im Sauerland (Film 1)

Kentmere 100 #22, 6. Faburar 2026
  • Nikon F801S, AF Nikkor 50mm 1:1.4, Nikkor AI 35mm 1:2, Nikkor AI 200mm 1:4, Sigma Aspherical High-Speed Wide 28mm, Sigma AF Tele 400mm 1:5,6 Multi Coated APO
  • Entwicklung: Fomadon P Stock #1+#2 20° 9:00 Minuten, Adofix Plus 1+5 #22+#23 (?), 7:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Heute schwarzweiß: Damit ich hier auch mal weiter komme! ;-) Schließlich habe ich noch genügend Filme in der Pipeline! Zum Glück habe ich mir keine Werte aufgeschrieben, sodass ich auch nicht zu jedem Foto was schreiben muss. Die F801 macht immer präzise und gute Belichtungen, die Nikon-Objektive sind eh alle hervorragend. Die einzige Unbekannte war das große, schwere Sigma-Tele, das ich hier auch mal auf einer Filmkamera zum Einsatz gebracht habe. Egal, weniger quatschen, mehr Fotos:

Als erstes haben wir hier das Moopsie, das uns beim Parken entgegen kam und ganz viel gestreichelt werden wollte. So ein liebes Tier! Und knuddelig! Und äußerst kompakt! ;-) Nebenan der Trecker, den ich glaube ich auch jedes Jahr fotografiere. Heute mit viel Sonne. Anders als sonst lag kein Schnee im Sauerland! Und die Helligkeit habe ich gleich mal ausgenutzt, um in der Hofeinfahrt den Strauß mit Trockenblumen abzulichten. Passt. Gefällt mir gut in s/w. Und der Kentmere eignet sich auch ganz gut dafür. Könnte etwas kontrastiger sein, aber da war auch nicht das Licht für.


Die Kapelle habe ich dann mal mit dem Sigma geschossen. 400mm sind schon eine unerhört lange Brennweite, wie man auch hier gut sehen kann. Aber das Tele funktioniert echt gut auf der F801. Sollte ja auch ungefähr die korrekte Generation von Kamera dafür sein. Deshalb habe ich gleich mal weiter gemacht und auch die Kirchturmuhr ins Visier genommen. Könnte auch einen Tacken schärfer sein, aber das war mir ja schon auf Digital aufgefallen: Es ist halt dann doch kein Nikkor! Aber für Film reicht es eigentlich. Das Veltins-Schild hingegen ist richtig scharf geworden. Ich habe ja den Verdacht, dass der leicht wackelige Fokusring für die Unendlichkeits-Probleme dieses Objektives verantwortlich ist. Und hier ist es eben nicht unendlich, sondern so 20 Meter oder so.

Und dann mal als Kontrast ein eher weitwinkliges Bild mit dem Kirchturm und dem Baum daneben. Voll in die Sonne, also Silhouette. Sehr schön geworden, finde ich. Eigentlich einen Abzug wert. Sollte ich einen machen, einen billigen Rahmen drum machen und in Sundern ins Haus hängen. Mal schauen, ob es einem auffällt! ;-) Vor der Kirche steht außerdem noch dieses Schild, das vor Schulkindern warnt. Macht ja auch Sinn: Schulkinder sind echt gefährlich! Mit ihrer verrohten Jugendsprache und diesem TockTick! :-D (Das war Satire, übrigens!) Dann noch an der Kirche selber den Gockel am Eingang erwischt. Noch ehe der Hahn kräht, sozusagen. Oder: Die Gallier kommen?!


Und dann: Die Feuerwehr. Die ist auch immer wieder eines meiner Motive. Als ob es hier im Rheinland keine Feuerwehren gäbe. Dabei haben wir drüben, wo Siegburg, Hennef und St. Augustin zusammenstoßen, doch so eine richtig moderne neue Feuerwache! Dann wieder rund um die Kirche und da noch den einen Grabstein mit genommen. Das andere stelenartige Dings gehört allerdings schon wieder nicht dazu, sondern zu unserem Aufstieg zur Kapelle oben auf dem Berg. Den gibt es dann aber erst im "erweiterten Eintrag", weil, das werden hier ja schon wieder viel zu viele Fotos! KLICK!
Der Aufstieg auf den Kapelleberg entlang des Pilgerwegs ist ja fast schon sowas wie ein Ritual, das wir auch jedes Jahr machen. Weil, da oben hat man einen netten Ausblick über das ganze Tal und außerdem eine Kapelle zu fotografieren. Allerdings kann man auch schön die Kirche im Dorf mitnehmen, wenn man erst halb den Berg hoch ist. Dann gibt es zusätzlich nämlich noch ein paar Bäume, die den Vordergrund auflockern.


Aber die Kapelle ist tatsächlich die Hauptattraktion hier oben, finde ich. Nicht nur, dass ich die immer aus allen Richtungen mitnehmen muss, vor allem vor dem strahlend blauen Himmel wie an jenem Tag, man kann auch noch einige Details wie das Regenrohr oder abplatzende Farbe als abstraktes Bild mit nach Hause nehmen. Oder man drückt genau in dem Moment ab, wenn der Hund mal wieder weg guckt! Warum eigentlich immer? Mist.

Der andere sieht schon ein bisschen mehr mitgenommen aus. Dem geht es mit seiner Zuckerkrankheit auch deutlich schlechter, da arme Tier. Stell ich mir ja auch nicht einfach vor, so einen Hund richtig mit Insulin einzustellen, der kann einem ja nicht sagen, ob er gerade unterzuckert ist! Aber ein liebes Wauwau! Aber wenn man das monster Tele schon mal drauf hat, kann man auch mal in die Weite zielen und findet dort: Einen Sendemasten! Und diese schrecklichen Windräder! Aber ich will ja nicht wieder politisch werden. ;-) Lieber religiös: Denn das Kreuz auf der Kapelle sieht im Tele echt ganz schick aus! (Und wieder merke ich, dass Bilder, die nicht ins Unendliche gemacht sind, viel schärfer daher kommen.)


Was kann man hier oben noch fotografieren? Den Gummi-Bumper, der unter der beweglichen Liege angebracht ist, damit das nicht KLOTONK macht, immer wenn sich einer da drauf setzt und sich nach hinten lehnt. Das würde wahrscheinlich das ganze Dorf wecken und das will doch keiner! Weil, man ist wirklich direkt über dem Dorf, wie man gut sehen kann an dem Bilde von der Kirche. Das würde wahrscheinlich tatsächlich einmal quer durchs ganze Tal hallen und schallen und echoen. Und dann dreht man sich um und sieht das Kapellenkreuz noch mal. (Die Bilder sind glaube ich übrigens mit dem 200er Nikkor gemacht: Deutlich schärfer in der Unendlichkeit!) Und dann war es auch schon wieder Zeit für den Abstieg und ich habe noch mal die Kirche von der Seite genommen.

An der Gärtnerei habe ich dann auch noch mal das eine Foto gemacht, das ich eigentlich schon beim Aufstieg machen wollte. Da habe ich aber noch versucht, den anderen hinterher zu eilen, hier beim Abstieg hatte ich es dann aufgegeben. Und weil ich die dann eh schon verloren hatte, bin ich einfach links rum gegangen, statt nach rechts zurück zum Haus. Da kommt dann dieses alte Fabrikgebäude. Eigentlich ist das ja für s/w gar nicht verfallen genug, aber mitten in der Stadt kann man das wahrscheinlich auch nicht erwarten.


Bevor ich da runter bin, habe ich aber noch den Hasen im Schaufenster der Gärtnerei eingefangen. Erstaunlich, dass das durch das Fenster so gut funktioniert hat. Hatte da mit mehr Spiegelungen gerechnet. Aber ein hübsches Hasi, auch wenn ich das Auge nicht ganz genau getroffen habe. Aber zurück zum Fabrikvorplatz: Da gibt es dieses riesige Ventil. Das ist auch direkt ein Motiv. Solche Industrie-Klamotten sind ja immer spannend. Finde ich. Gerade auf Film. Finde ich. Aber ich bin ja auch seltsam. Auf dem Vorplatz gibt es jedenfalls auch noch einen Fluchtpunkt. Also, für wenn es brennt. Nicht so einen fotografischen Fluchtpunkt. Sammelpunkt! So nennt sich da! ;-)

Und das war dann schon der erste Film, der zweite folgt sogleich. Oder demnächst, in ein paar Tagen. Mal sehen. ;-)

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