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Breuer St. Augustin

14.10.: Auf dem Heimweg von Aachen kommt man in St. Augustin am großen Blumenladen vorbei und wir brauchten mal wieder eine Kleinigkeit für den Friedhof. (Und ich habe der Frau eine Phalenopsis mitgebracht. Weil.) Auf dem Parkplatz begegnete uns als erstes mal eine alte Ente, aber in ganz seltsamer Bauform: Als Cabrio mit Koffer auf der Heckklappe. Was es nicht alles gibt. Historisch, indeed!


Innen war dann eher Kürbis und Gedöns angesagt: Hallo Wien! Ich weiß ja auch nicht, das artet langsam auch aus. Als ob ich nicht mit dem Weihnachtsschund schon komplett überfordert wäre, der die Läden flutet. Schlimm. Schlimm, schlimm. Marketing und Hirnwäsche. Ich mein, nicht dass so ein paar Kürben nicht hübsch aussehen würden, sag ich ja gar nicht. Aber die Menge an Dingern, die hier ausliegen, das kriegen die doch nie im Leben alles verkauft, oder? Geht das dann in den Kompost? Die guten Kürbisse! Manche davon sind ja durchaus essbar!

So, drinnen habe ich eher weniger Fotos gemacht, aber draußen, wo die Outdoor-Pflanzen in der Sonne standen, da habe ich dann noch mal zugeschlagen. Auch wenn ich erstaunlich wenig Gemüse fotografiert habe. Hm, woran das wohl liegt? Ist etwa Herbst? Dann muss ich mich mit goldenen Blättern zufrieden geben. Und irgendwelchen Viechern aus Metall. Und Regenschirmen. Alles sehr bunt, habe ich den EIndruck! Die D700 mit den analogen Objektiven wieder.


Aber ganz wichtig ist, dass man hin und wieder mal so richtig den Druck aus dem Schlauch lässt. So stand es zumindest da an der Wasserstelle. Wer weiß, was sonst passiert! ;-) Ansonsten: Bäume und Töpfe. Fand ich, waren auch ein Motiv. Was weiß ich, ich mach einfach Fotos. Also alles wie immer.


Danach sind wir dann aber tatsächlich endlich heim nach Seelscheid, haben aber vorher noch auf dem Friedhof das gerade besorgte Gemüse abgeworfen. Weil noch mal ins Auto setzen, das war dann auch irgendwie albern. Dazu gibt es dann noch einen weiteren Eintrag, den ich aber mit dem folgenden Donnerstag kombiniert habe, als ich wieder zum Einkaufen da oben war und auch nur so drei Bilder gemacht habe. Ich sollte zwar mal kürzere Einträge verfassen, aber dann auch nicht so kurz! ;-)

Aachen

14.10.: Mitte des Monats waren wir dann auch mal wieder in Aachen. Die Steuererklärung ist fällig gewesen. Da nicht damit zu rechnen war, dass die M es weit schaffen würde, weil wegen dem verknickten Fuß, hatte ich auch die ganz große Ausrüstung zu Hause gelassen und einfach mal wieder die D700 geschnappt, die da mit den manuellen Objektiven am Eingang stand. Macht auch hier hervorragende Fotos, muss ich sagen.


Haben den Wagen im Innenhof stehen lassen und sind dann runter zu unserem Lieblings-Chinesen. Da gibt es noch eine echte Bedienung, die an den Tisch kommt und einem das Glas nachfüllt. Das habe ich ja woanders schon ewig nicht mehr erlebt. Die Inhaberin läuft da aber auch immer zwischendrin rum und achtet drauf, dass alles nach Plan läuft, und scheint wohl auch die Stammkundschaft schon beim Namen zu kennen. Ich fürchte, einmal im Jahr reicht für die Kategorie noch nicht aus, aber. ;-)


Aber erst mal am Kohl vorbei, der auf dem Weg dahin in der Krakaustraße steht. Ernten die den da eigentlich frisch und dann gibt es Rosenkohl in der kleinen Kneipe da an der Ecke? Wäre ja witzig! Direkt hier in der Stadt, regional und ökologisch. Allerdings, wer weiß, was die auf die Straße kippen, wenn es im Winter friert. Oder wer da schon alles geparkt hat und Altlasten verloren hat! ;-)

Noch ein paar mehr Fotos aus einer eher wenig touristisch erschlossenen Gegend von Aachen gibt es im "erweiterten Eintrag". Klick! "Aachen" vollständig lesen

Flohmärkte Lutz und Toom

11.10.: Zwischendurch streue ich mal ein paar Bilder vom Flohmarkt ein, weil, die sind ja auch noch da, die sind auch nicht mehr ganz so frisch, die müssen mal weg. Ich weiß mittlerweile schon gar nicht mehr, wann das war. Der Elfte! das sind ja drei Wochen, die das her ist. Wann und wo mach ich eigentlich immer so viele Fotos?


Egal: Erst mal Obst! Und dann die Information: Das war beim Lutz, dem alten Möbel-Heini. Aber es war auch schon der erste Anflug von Herbst, sodass die richtigen Menschenmassen schon ausblieben. Die Aussteller waren auch eher dünn gesät. Normalerweise steht hinterm Möbelhaus ja auch noch der ganze Parkplatz voll, an diesem Tag war da aber so gut wie nix.

Also musste ich mich damit begnügen, Fotoausrüstungen zu fotografieren. Und da gibt es immer wieder erschreckend viel zu entdecken. Mittlerweile ja auch Digitale, wie man an der D700 merkt, die ich letztes Mal oder so hier mitgenommen habe. Ich mein, die D80 da ist auch schnuffig, aber ich kann ja nicht alles mitnehmen.


Ansonsten aber hauptsächlich analoge Kameras. Weil, die Leute, die die damals gekauft haben, existieren wahrscheinlich nicht mehr und das ist so der Entrümpelungs-Krams, der auf dem Flohmarkt landet. Ich mein, das ist jedenfalls die Geschichte, die ich zu so vielen meiner auf dem Flohmarkt erworbenen Stücke höre: Der Vater ist gestorben, die Mutter ins Heim, keiner wills haben, Flohmarkt! Und das geht im "erweiterten Eintrag" auch ganz ähnlich weiter: KLICK! "Flohmärkte Lutz und Toom" vollständig lesen

Krewelshofer Kürbisse

8.10.: Auf dem Heimweg bin ich dann noch über die Burg Sülz gefahren, denn ich wollte mal nachfragen, wann mein Neuwagen zu erwarten wäre. Woche 44/45 (was wahrscheinlich schon bald ist, wenn dieser Artikel endlich online geht, weil ich ja mittlerweile eine Pipeline von hier bis zur Straße vom Hormus habe, die sollte ich eigentlich mal gewinnbringend einsetzen, #Sarkasmus, aber echt jetzt!) Wo war ich? Kürbisse! Nebenan ist nämlich der Krewelshof, bekannt für seine dicken Dinger, die ich dann direkt mal mit der D700 und den AI-Objektiven bearbeitet habe. Schön bunt, so Kürben!


Vor allem diese titanenhaften Riesenexemplare mit Auszeichnung! Plätze 1 bis 6 waren hier zu bewundern und zusammen haben die es sicher auf drei bis vier Tonnen gebracht! Wie halten die sich eigentlich aufrecht, wie zerfließen die nicht wie ein gestrandeter Wal und erdrücken sich selber? (Ui, böse: Ich hätte den Gewinner ja Timmy genannt! :-D) Aber Kürbisse sind scheinbar stabiler gebaut als Meeressäuger. Ich mein, ~500 Kilo muss man erst mal in Form halten, das ist ein jugendlicher Elefant. Ohne Stoßzähne. Sonst gäbe es sicher Kürbis-Wilderer! Zerriebener Kürbisstoßzahn, gut für die Potenz! #Sarkasmus


Wie man sehen kann, das Wetter hatte auch deutlich aufgeklart, sodass die Kürbisse auch noch mal extra kontrastreich in der Sonne und vor dem blauen Himmel glänzen konnten, mit einer leichten Feuchtigkeitsschicht drauf, das hilft ja auch deutlich beim Kontrast! Alter Fotografentrick: Immer eine Sprühflasche mit Wasser dabei haben. ;-) Wer weiter Kürben zählen möchte, der möge den "erweiterten Eintrag" anschauen: KLICK! "Krewelshofer Kürbisse" vollständig lesen

Seelscheid im Regen

8.10.: Nach so vielen langen Einträgen im Blog ist es mal wieder Zeit für ein bisschen was Entspanntes. Zum Beispiel ein paar Bilder aus dem nassgeregneten Seelscheid. Hatte zum Einkauf die D700 dabei und die alten Objektive drauf, also Exif-Daten wieder mit Vorsicht genießen. Ansonsten: Es war nass, wie man sieht. Das verändert die Kontraste ja deutlich. und wie man sieht, der Eisladen hat für den Winter schon zu gemacht. Schade eigentlich, bis jetzt war es ja immer noch warm genug für ein kleines Eis zwischendurch. Wie gesagt, Mitte Oktober 20°! Nicht als Ausreißer, sondern relativ dauerhaft. Gut, an dem Tag da gerade nicht, da war es kühl und feucht.


Wie man sehen kann, ich bin mal wieder die Zeithstraße entlang und habe fotografiert, was ich im Nieselregen finden konnte. Musste da ja auch etwas vorsichtig sein: Weder die altem AI-Objektive sind wasserdicht, noch die D700, bei der die Gummis ja alle nicht mehr passen, weil aufgeqollen. Aber ich bin ja immer wieder erstaunt, dass ich da so ansehnliche Fotos raus bekomme, selbst bei diesem Sauwetter.


Ich weiß gar nicht mehr, wieso ich überhaupt so weit hier runter bin? Drogeriemarkt mit dem Zentaur im Logo? Wahrscheinlich. Auf jeden Fall bin ich am Briefkasten vorbei gekommen. Bin ja mal gespannt, wann die deutsche Hundepost das auch aufgibt. Mir fallen da ja immer die Dänen ein, die ja jetzt angeblich keine Briefe mehr befördern. Heilige Digitalisierung, Batman, mein Fax-Gerät glüht, während die alles im Internet machen können. Also, alles. Oder fast alles. Wir brauchen dafür sicher noch ein, zwei Jahrzehnte und mehrere Digitalminister, und dann ist das, wie diese Gesundheitskarte damals, bereits bei Einführung veraltet. Yay! Ach, Moment, ich wollte ja weniger rumkümen: ALLES IST TOLL! DAS LEBEN IST EINES DER BESTEN! ;-)