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Sövener Sportplatz, Vögel und Schafe

20.1.: Alles nur mit dem AT-X, wiel das Wetter so hell war. Da dachte ich, teste das mal wieder bei gutem Licht. Das Ergebnis ist eigentlich ganz OK. Wenn man das ISO in der Kamera nicht bis zum Anschlag hoch drehen muss, kommen eigentlich ganz brauchbare Bilder dabei raus. Sogar die recht schnell aus der Hüfte geschossenen Goldammern, die sich am Straßenrand gesammelt hatten, sind ganz gut raus gekommen. Etwas unruhige Kompression. Ich merke immer wieder, die Nikon macht einfach glattere Bilder.


Wie der Titel schon andeutet, bin ich an diesem Tag mal hoch nach Söven. Ist ein recht langer Weg, wenn man alle paar Minuten anhält, um Fotos zu machen. Dabei habe ich mich schon zurück gehalten und mehr oder weniger erst auf der Hälfte des Weges angefangen. Aber die Ammern und vor allem den Bussard konnte ich ja jetzt nicht einfach so links liegen lassen. Gleiches gilt natürlich auch für die Flusenblumen. Da kann man genau überprüfen, wie scharf die Bilder aus dem AT-X tatsächlich sind. Im Vergleich mit der Sigma Festbrennweite für die Nikon sind die schon etwas weicher. Aber trotzdem nicht wirklich schlecht. Also, brauchbar, im Großen und Ganzen. Sieht mab auch an den Raben auf dem Feld. Und tatsächlich ist es so, dass dieses Objektiv wirklich das Licht liebt: Je mehr Sonne, desto mehr Kontrast und das tut auch der Schärfe gut.


Wie es in Söven jenseits des Treckers im Gebüsch weiter geht, dessen Details ich hier mal ganz nah ran holen konnte, das erfahrt ihr wie immer in letzter Zeit erst im "erweiterten Eintrag". Die beiden neuen Teles haben eine wahre Flut an Bilder losgetreten. Ist das gut? Ist das schlecht? Die Geschichte wird mich richten! ;-) Bis dahin: KLICK! "Sövener Sportplatz, Vögel und Schafe" vollständig lesen

Wintervögel

12.1.: Fotos durch die Verandatür sind immer etwas... weich. Das liegt an der Dreifach-Verglasung, da bricht sich das Licht immer mehrfach drin und die Spiegelungen und so weiter. Dass die Kamera dann bis auf ISO 12800 hoch geht, hilft der Schärfe und dem Kontrast auch nicht unbedingt. Aber: VÖGELCHEN! ;-) Dafür nehme ich das doch alles gerne in Kauf! Allerdings war der Specht mal wieder schneller weg, deswegen nur eine Meise und eine Drossel.


Und dann machte es plötzlich "grus grus" über uns und als ich an den Himmel schaute, habe ich einen, zwei, drei, diverse Schwärme Kraniche vor die Linse bekommen! Das war der Tag nach dem Tag, als in Norddeutschland das Wetterchaos ausgebrochen war, mit Schneewehen und Sturmfluten, da haben die Kraniche offenbar auch gedacht: "Komm, ab nach Süden!" Die blieben auch nicht hier, die sahen so aus, als wären sie nur auf dem Durchzug. Bin gespannt, wann die wieder kommen...


Und das war mal ein ganz kurzer Eintrag. Gar nicht gewohnt mehr. Sollte öfter mal Vögel fotografieren. ;-)

Specht im Schnee unterm Haselbaum

8.1.: Als wir noch Schnee hatten, habe ich mal wieder den üblichen Wocheneinkauf machen dürfen. Da saß dann der dicke Grünspecht im Schnee und buddelte unterm Haselnussbaum nach den Nüssen vom letzten Jahr. Also, nehme ich zumindest an, dass das seine Intention war. Dem armen scheint auch kalt zu sein. Leider hatte ich nur die Canon dabei und das 70-210mm ist ja auch nur mäßig gut. Aber dafür hat es gereicht. Das bisschen Crop, dass ich bei dieser eher niedrig auflösenden Kamera machen kann, zählt fast nicht mehr. Und die Bilder sind auch noch durch die dreifach verglasten Scheiben in der Küche gemacht. Alles nicht die besten Voraussetzungen. Aber man erkennt, was abgeht.


Ansonsten habe ich mich fototechnisch an diesem Donnerstag sehr zurück gehalten. Weil, es war kalt, nass und ekelig draußen. Das angekündigte Tief schob seine Warmfront (wenn man das so nennen kann) vor sich her, was zu heftigem Schnee in der Nacht und rapidem Tauen am Morgen führte. Kein Wetter für draußen. Obwohl das Licht ganz gut war, zumindest so gegen 10 rum, als die Sonne mal raus kam.


Wie man am Besen sehen kann, habe ich erst die ganze Auffahrt frei gekehrt, bevor ich meinen Honda da abgestellt habe. Vergebliche Liebesmüh: Am Nachmittag wäre das eh weg geschmolzen gewesen. Wobei, vielleicht auch nicht: Im Garten war ja auch noch immer genug weißer Schlotz! ;-)

Knickohrkater am Fenster

Ich muss mal kurz dazwischen schieben, dass der Sockenkater in letzter Zeit immer seinen Kollegen mit den Knickohren anschleppt! Wir können aber echt keine zweite Katze aufnehmen, schon gar nicht von den selben Nachbarn, da kriegen wir dann endgültig Streit! :-D Trotzdem: Die Schwiegermutter sollte im Frühling dringend die Verandatür geschlossen halten, sonst sitzt der demnächst auch noch in der Küche und frisst ihr den Käse vom Brot! (So hat das ja mit dem Moopsie angefangen!)


Sieht ja schon ein bisschen seltsam aus, mit den eingeknickten Ohren. Aber ansonsten ein ganz hübsches Tier, das auch gar nicht mehr so schreckhaft ist wie früher. Nachdem die zwei sich nicht mehr ständig begegnen, scheinen auch beide einander nicht mehr ganz so abgeneigt zu sein. Am Anfang habe ich die Socke ja öfter dabei gesehen, wie sie ihn (und andere Katzen) verdroschen hat, was man dem Schmusekater ja gar nicht zutraut. Andererseits traut man dem auch nicht zu, dass er ständig Mäuse und Vögel anschleppt, tut er aber trotzdem!


Jedenfalls haben wir jetzt noch einen regelmäßigen Besucher. Vor allem, wenn er so mit den Augen zwinkert, ist er ja ganz niedlich. Wie so ein Flausch-Teddy! Trotzdem ist die Zucht dieser Knickohr-Scottisch-Folds wohl eigentlich nicht mehr erlaubt, dachte ich? Weil wegen der Nebenwirkungen. Wobei, scheint gar nicht sooo schlimm zu sein wie bei manch anderen Züchtungen. (Mit dieser Aussage könnt ihr jetzt machen, was ihr wollt. Will sagen, wenn man den Artikel mal komplett liest: Noch immer schlimm genug!)

Vögel am Allner See

7.1.: Die Sonne schien in den frisch gefallenen Schnee und es war schweinekalt, sodass ich mir gedacht habe: Lass mal schauen, wie weit der Allner See denn so zu gefroren ist. Eines der spektakulärsten Naturschauspiele hier in der näheren Umgebung ist nämlich, wenn das Ding so richtig dick vereist ist, dann die Sonne drauf scheint und das Eis anfängt, zu knacken und zu knarzen und zu poppen und zu krachen. So wie damals, 10/11 oder auch zu einem geringeren Umfang 16/17. Aber es war wohl zwar sehr kalt die letzten Nächte, aber nicht lang genug und/oder kalt genug. Die Eisdecke ist nur so ein kleines bisschen und auf der einen Seite des Sees komplett und auch die Sieg ist nur mit kleineren Schollen bedeckt. Dafür denken die Greifvögel (Bussarde?) allerdings, dass schon Frühling ist. Die jagen sich von A nach B und machen dabei schon einen ziemlichen Radau.


Außer dem einen, der da unten sehr fotogen auf dem Ortsausgangsschild saß und zugeguckt hat, was die anderen da oben in der Luft so treiben. Der ist zwar regungslos sitzen geblieben, wenn der Verkehr an ihm vorbei gerauscht ist, aber als ich dann mit dem 80-400mm auch nur einen halben Schritt zu nah gekommen bin: Schwupps, war er weg! Deswegen musste ich trotz der sehr langen Brennweite ein bisschen croppen. Was erstaunlich gut geht, auch wenn das alte Objektiv durchaus schärfer sein könnte. Aber ich gebe auch der Kälte ein bisschen die Schuld, da verzieht sich das Gehäuse und die Linsen schrumpfen. ;-) (Ja, was? Es war schließlich noch immer unter 0 und der Windchill Factor war auch nicht zu vernachlässigen! Physik funktioniert nun mal nicht auf Basis von Wishful Thinking.)

Nachdem ich mein Kfz dann mal wieder eingesammlet hatte - das hatte ich nämlich völlig unerlaubter Weise auf den allervordersten der Parkplätze an der Straße zu See abgestellt und bin sofort zum Ortschild zurück gelaufen, um die Bilder da oben zu machen, OHNE EIN PARKTICKET ZU ZIEHEN! Shame! Shame! SHAME! -, habe ich es dann ordnungsgemäß neben den Parkautomaten gestellt und bezahlt. Sogar mehr, als ich für eine Stunde gemusst hätte. Hatte nur einen Zweier und das Ding gibt kein Wechselgeld. Insofern, die 25 Minuten, die ich nicht auf dem Parkticket stehen hatte, nehme ich jetzt mal einfach so als rückwirkende Genehmigung, dass ich da ohne gestanden habe, um den Vogel zu fotografieren. Und, ich mein, ich könnte mich jetzt aufregen, dass die da überhaupt mitten im Winter Parkgebühren nehmen. Tu ich aber nicht, denn wahrscheinlich müssen die noch bis zum Sankt Nimmerleinstag den neuen Horstmansteg abbezahlen und außerdem sind da immer frische Mülltüten und auch, wenn es bei diesem eisigen Wetter nicht so richtig funktioniert hat, sie haben zumindest versucht, die Gehwege zu räumen. Da möchte ich der Stadt Hennef jetzt also keinen Strick draus drehen. Was ich hingegen grundsätzlich Scheiße finde (also jetzt nicht nur in Hennef, sondern überall), sind diese verk*ckten QR-Codes, die einen zu diversen "kostenlosen" Parkapps weisen. Das ist ja sooo praktisch. Ja, OK, aber ich traue denen nicht, dass sie nicht meine Standortdaten verhökern, insbesondere, wenn sie "kostenlos" sind. Aber ich bin ja schienbar auch ein unflexibler Dinosaurier. ;-)


Jedenfalls: Auf dem See gab es Reiherenten, Stockenten und Blässhühner. Alle sehr weit weg, sodass die mit dem langen Tele noch immer ganz klein sind. Ich hab hier aber mal nicht gekroppt, dann fällt nämlich das CA nicht so auf, das das hat. Gerade bei den helleren Vögeln auf dem dunklen Hintergrund ist das sehr auffällig. Das habe ich bei "normalen" Motiven noch nicht so deutlich gesehen gehabt. Aber das ist ja auch das, was viele Reviewer im Netz an dem AT-X zu bemängeln hatten. Mir reichts aber.

Wer noch den Rest der Runde um den Allner See sehen will, der möge den "erweiterten Eintrag" anklicken. KLICK! "Vögel am Allner See" vollständig lesen