Schwarz-weiß und analog, Teil 335b: Orga im Sauerland (Film 2)
Kentmere 100 #22, 6. Faburar 2026
Als ich den Film wechseln musste, stand ich gerade in der Nähe der Kirche von Sundern und die Krähen flogen um den Turm herum. Außerdem hatte ich die Rutsche des Spielplatzes direkt neben mir, die in der Sonne leuchtete und rteflektierte, also in die andere Richtung: Ich hab hier nur ein hinterleuchtetes Bild mit einem hübschen Flareghost in der linken Ecke, Vielleicht hätte ich doch mal aufschreiben sollen, wann ich welches Objektiv verwendet habe. Sieht nach dem 50er aus. Oder? Kann auch das 35er sein. Ich glaube, das hatte ich sowieso hauptsächlich drauf. Egal, weiter an der Fabrik vorbei und noch schnell die Schaukelente mit genommen. Der unscharfe Zaun im Hintergrund macht sich richtig gut, finde ich.
Dann noch mal schnell das lange Sigma drauf gemacht, das kann man gut erkennen, die lange Brennweite macht so schnell keiner nach! Da haben wir zum Einen die Kapelle, von der ich gerade herunter kam, die aber weiterhin über dem Dorf thronte. Schon erstaunlich, so ein 400mm mörderschweres Glas!
Eignet sich aber auch gut für hoch hängende Vogelhäuser. Oder Heilige auf der anderen Seite der Straße.
Apropos nah ran holen: Da sind dann noch die Vögel. Zum einen saß einer der Raben im Baum über mir, zum anderen zirkelte der Kollege die ganze Zeit um den Kirchturm und hin und wieder auch über mir. Der AF in dem Sigma ist ja eher für langsame Dinge gedacht, deswegen ist der letztere manuell. Leider ist der auch schnell und zickzack und daher unscharf! Aber trotzdem: Geiles Teil!
Für das Kriegsdenkmal bin ich dann aber eher wieder auf Portrait-Brennweiten umgestiegen. Die Herren sehen ja schon sehr leidend aus. Ja, Krieg ist Scheiße! Ich hoffe ja immernoch, dass das mal endlich in die dicken Köpfe der Entscheidungsträger wie der allgemeinen Bevölkerung rein geht, aber ich erwarte da ja nicht mehr viel. Vielleicht sind solche Denkmäler dann ja doch zu was gut und erinnern daran, dass so ein Krieg jeden treffen kann. Unter den vielen Namen auf dem hier findet sich sicher so mancher wieder. Und nach so viel tiefgreifender Dingsbums: Hier noch vier Schirmständer.
Einfach, weil sie da waren.
Dann bin ich an der Seite hoch auf den Friedhof. An der Kapelle das Kreuz mitgenommen, mit einer "normalen" Brennweite, während ich für das freistehende mitten auf dem Friedhof mal wieder das Sigma drauf montiert habe und aus größerer Entfernung drauf gehalten habe: Macht interessante Unschärfe-Effekte mit dem Baum im Hintergrund! Cooles Bild! Dann weiter oben zur Tür raus und am alten jüdischen Friedhof angehalten. Was ich weiter oben zum Thema Krieg gesagt habe, gilt wohl auch für jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, weshalb auch diese Steine wichtig sind. Aber ich habe das Gefühl, auch hier sehen die meisten Leute nur noch, ohne zu verstehen. "Nicht zu hassen, zu lieben sind wir da." Joah.
Weiter hoch den Berg, ich wollte ja den dicken Frosch besuchen. Auf dem Weg dahin versperrten mir die Teenies mit ihren Mountainbikes den Weg, die hüpften da von Hügel zu Hügel (sah sogar gekonnt aus) und ich habe derweil deren Tasche mit genommen.
Also, als Bild, nicht in Person.
Dann: Der Frosch. Sitzt noch immer ganz breitbeinig da und wartet auf Miss Piggy! Die wird dem aber was erzählen, da so zu manspreaden! Frogspreaden? 
Dann wieder langsam Richtung Unterkunft. Denn die anderen waren ja sicher schon eine Stunde vor mir zu Hause, nicht dass sich we Sorgen macht! Wie immer den Basketballkorb mitgenommen, an sowas kann ich ja nicht vorbei gehen. Vor der Schule steht zudem noch diese Bronze von einem sich am Kopf kratzenden Kind. Ja, Schule ist schwer, da muss man sich schon manchmal wundern. Daneben dan noch Kunst aus Beton. Betonköpfe sozusagen. Die, in die man nichts rein kriegt. Auch eine interessante Metapher direkt neben einer Schule!
Mit Bäumen und Kirche im Hintergund aber ein interessantes Motiv.
Im Dorf dann noch den Trecker mitgenommen, bevor ich für den Tag die Kamera weg gelegt habe. Das nächste Bild von der vernebelten Kapelle in der aufgehenden Sonne ist nämlich vom Morgen danach. Da bin ich einmal um das Haus geschlichen, um den Film noch voll zu kriegen, den wollte ich schließlich schnellstmöglich entwickeln. Da ist dann auch diese Sammlung auf dem Tisch bei rum gekommen. Sieht fast so aus, als hätte das jemand extra für mich arrangiert.
Dann noch mal den Trecker. Hatte ich den nicht schon bei unserer Ankunft? Hm. Hinten rum liegt jetzt schon, seit wir da hin kommen, diese Achse mit Bereifung rum. Austauschstück? Ist noch gut, kann man noch mal gebrauchen? Motiv!
Im Garten stehen dann auch noch so kleinere Spielsachen rum, scheinbar kommen hier auch mal Famileien mit Kindern ins Haus.
Die freuen sich sicher auch über die Schaukel, die da im Garten hängt. Ein etwas älteres Modell, so ein bisschen vintage! Da steh ich ja drauf, kommt deshalb auch gut un s/w.
Nebenan hingen dann noch die Traumfänger rum. Die sind auch immer witzig, vor allem wenn sie aus Wolle sind. Oder sind das Charms, die die Hexen in den Bäume gehängt haben? Aber Vorsicht damit, ein falscher Faden und BOOM! (Ich habe zu viel Pratchett gelesen.) Da es ja früher morgen mit Nebel war, konnte ich auch gut die Blende weit öffnen, was man gerade bei der Lampe im Hintergrund sehen kann. Aber auch beim Herrn Buddha. Der ist ja auch eher für seine Friedfertigkeit bekannt, dementsprechend passt der gut zu den Anti-Kriegs-Gedanken, die ich weiter oben hatte. Anderen ist der Erwachte sicher zu woke! 
Und dann steht da noch ein metallener Rheier in der Gegend rum, bevor ich hinten rum das Grunstück verlassen habe, um noch einen letzten Blick auf das Dorf zu werfen. Der morgendliche Nebel hatte sich mittlerweile gelichtet, dafür konnte man den Dampf und Rauch sämtlicher Schornsteine sehen! Und als Ankündigung des kommenden Frühlings zum Schluss auch noch eine Hasel-Katze! Weil, da hatte ich auch schon Heuschnupfen. Das nimmt dieses Jahr ja kein Ende.
Joah, und das war dieser Besuch im Sauerland. Nächstes Mal geht es weiter mit ein paar Testfotos aus dem schönen Lanzenbach, die ich mit dem AI-S 50/1.4 gemacht habe. Hatte ich ja letztens hier vorgestellt. Geiles Objektiv!
- Nikon F801S, AF Nikkor 50mm 1:1.4, Nikkor AI 35mm 1:2, Nikkor AI 200mm 1:4, Sigma Aspherical High-Speed Wide 28mm, Sigma AF Tele 400mm 1:5,6 Multi Coated APO
- Entwicklung: Fomadon P Stock #1+#2 20° 9:00 Minuten, Adofix Plus 1+5 #22+#23 (?), 7:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Als ich den Film wechseln musste, stand ich gerade in der Nähe der Kirche von Sundern und die Krähen flogen um den Turm herum. Außerdem hatte ich die Rutsche des Spielplatzes direkt neben mir, die in der Sonne leuchtete und rteflektierte, also in die andere Richtung: Ich hab hier nur ein hinterleuchtetes Bild mit einem hübschen Flareghost in der linken Ecke, Vielleicht hätte ich doch mal aufschreiben sollen, wann ich welches Objektiv verwendet habe. Sieht nach dem 50er aus. Oder? Kann auch das 35er sein. Ich glaube, das hatte ich sowieso hauptsächlich drauf. Egal, weiter an der Fabrik vorbei und noch schnell die Schaukelente mit genommen. Der unscharfe Zaun im Hintergrund macht sich richtig gut, finde ich.
Dann noch mal schnell das lange Sigma drauf gemacht, das kann man gut erkennen, die lange Brennweite macht so schnell keiner nach! Da haben wir zum Einen die Kapelle, von der ich gerade herunter kam, die aber weiterhin über dem Dorf thronte. Schon erstaunlich, so ein 400mm mörderschweres Glas!
Apropos nah ran holen: Da sind dann noch die Vögel. Zum einen saß einer der Raben im Baum über mir, zum anderen zirkelte der Kollege die ganze Zeit um den Kirchturm und hin und wieder auch über mir. Der AF in dem Sigma ist ja eher für langsame Dinge gedacht, deswegen ist der letztere manuell. Leider ist der auch schnell und zickzack und daher unscharf! Aber trotzdem: Geiles Teil!
Für das Kriegsdenkmal bin ich dann aber eher wieder auf Portrait-Brennweiten umgestiegen. Die Herren sehen ja schon sehr leidend aus. Ja, Krieg ist Scheiße! Ich hoffe ja immernoch, dass das mal endlich in die dicken Köpfe der Entscheidungsträger wie der allgemeinen Bevölkerung rein geht, aber ich erwarte da ja nicht mehr viel. Vielleicht sind solche Denkmäler dann ja doch zu was gut und erinnern daran, dass so ein Krieg jeden treffen kann. Unter den vielen Namen auf dem hier findet sich sicher so mancher wieder. Und nach so viel tiefgreifender Dingsbums: Hier noch vier Schirmständer.
Dann bin ich an der Seite hoch auf den Friedhof. An der Kapelle das Kreuz mitgenommen, mit einer "normalen" Brennweite, während ich für das freistehende mitten auf dem Friedhof mal wieder das Sigma drauf montiert habe und aus größerer Entfernung drauf gehalten habe: Macht interessante Unschärfe-Effekte mit dem Baum im Hintergrund! Cooles Bild! Dann weiter oben zur Tür raus und am alten jüdischen Friedhof angehalten. Was ich weiter oben zum Thema Krieg gesagt habe, gilt wohl auch für jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, weshalb auch diese Steine wichtig sind. Aber ich habe das Gefühl, auch hier sehen die meisten Leute nur noch, ohne zu verstehen. "Nicht zu hassen, zu lieben sind wir da." Joah.
Weiter hoch den Berg, ich wollte ja den dicken Frosch besuchen. Auf dem Weg dahin versperrten mir die Teenies mit ihren Mountainbikes den Weg, die hüpften da von Hügel zu Hügel (sah sogar gekonnt aus) und ich habe derweil deren Tasche mit genommen.
Dann wieder langsam Richtung Unterkunft. Denn die anderen waren ja sicher schon eine Stunde vor mir zu Hause, nicht dass sich we Sorgen macht! Wie immer den Basketballkorb mitgenommen, an sowas kann ich ja nicht vorbei gehen. Vor der Schule steht zudem noch diese Bronze von einem sich am Kopf kratzenden Kind. Ja, Schule ist schwer, da muss man sich schon manchmal wundern. Daneben dan noch Kunst aus Beton. Betonköpfe sozusagen. Die, in die man nichts rein kriegt. Auch eine interessante Metapher direkt neben einer Schule!
Im Dorf dann noch den Trecker mitgenommen, bevor ich für den Tag die Kamera weg gelegt habe. Das nächste Bild von der vernebelten Kapelle in der aufgehenden Sonne ist nämlich vom Morgen danach. Da bin ich einmal um das Haus geschlichen, um den Film noch voll zu kriegen, den wollte ich schließlich schnellstmöglich entwickeln. Da ist dann auch diese Sammlung auf dem Tisch bei rum gekommen. Sieht fast so aus, als hätte das jemand extra für mich arrangiert.
Dann noch mal den Trecker. Hatte ich den nicht schon bei unserer Ankunft? Hm. Hinten rum liegt jetzt schon, seit wir da hin kommen, diese Achse mit Bereifung rum. Austauschstück? Ist noch gut, kann man noch mal gebrauchen? Motiv!
Die freuen sich sicher auch über die Schaukel, die da im Garten hängt. Ein etwas älteres Modell, so ein bisschen vintage! Da steh ich ja drauf, kommt deshalb auch gut un s/w.
Und dann steht da noch ein metallener Rheier in der Gegend rum, bevor ich hinten rum das Grunstück verlassen habe, um noch einen letzten Blick auf das Dorf zu werfen. Der morgendliche Nebel hatte sich mittlerweile gelichtet, dafür konnte man den Dampf und Rauch sämtlicher Schornsteine sehen! Und als Ankündigung des kommenden Frühlings zum Schluss auch noch eine Hasel-Katze! Weil, da hatte ich auch schon Heuschnupfen. Das nimmt dieses Jahr ja kein Ende.
Joah, und das war dieser Besuch im Sauerland. Nächstes Mal geht es weiter mit ein paar Testfotos aus dem schönen Lanzenbach, die ich mit dem AI-S 50/1.4 gemacht habe. Hatte ich ja letztens hier vorgestellt. Geiles Objektiv!






































