Junge Meise, frei Haus
29.8.: Wenn der Kater durch den Flur gerannt kommt und dabei dieses komische "Murz!"-Geräusch von sich gibt, dann weiß man ja direkt, dass wieder was im Busch ist. Dann hat die Schwiegermutter oben wieder nicht aufgepasst und der Stinker hat was rein gebracht, was er lieber gleich draußen verspeist hätte, dann hätten wir wenigstens nichts davon mitbekommen! Zugegebenermaßen wählt er meist eben jene zweite Option, im Gegensatz zu Neko, die ja immer alles rein geschleppt und laufen gelassen hat und dann haben wir zwei Wochen später die stinkende Mauseleiche hinterm Schrank suchen dürfen! Katzen, weißte?!
Dieses Mal war es jedenfalls eine junge Meise, die sich total panisch in den alten Teppich gekrallt hat. Und der Kater ganz stolz: Schaut mal, was ich euch mit gebracht habe! Der hat uns halt lieb und ist nicht intelligent genug zu verstehen, dass er die kleinen Meisen in Ruhe lassen soll. (Also, die Mäuse ja eigentlich auch, das ist irgendwie ekelig, wenn er vor'm Fenster sitzt und die verspeist.)
Jedenfalls durfte ich die dann erst mal aushaken und untersuchen, ob sie irgendwelche sichtbaren Verletzungen davon getragen hatte, ob wir sie also wieder ins Vogelschutzdingsbums hätten bringen müssen. (Viecher! Nix als Arbeit!) Bei der Gelegenheit herausgefunden, dass die ziemlich laut fauchen können! Das wusste ich so gar nicht! Wie so ein kleiner Raptor! Chchchch! Fand das Tierchen jedenfalls nur mäßig witzig, dass ich zwischen den Flügeln und im Genick und überall geschaut habe, ob es blutet.
Da aber nichts zu sehen war, habe ich sie dann raus auf den Gartentisch gestellt, damit der Kater erst mal nicht dran kommt und dort blieb sie dann in Schockstarre erst mal sitzen, bis sie dann nach einiger Zeit weg war. Hatte mich nur kurz nach draußen begeben, in den Garten, um zu Schauen, was der Vogelnapper so treibt, und als J dann ebenfalls dazu stieß, meinte sie so: "Welche Meise?" War also von alleine weg geflogen, fühlte sich wohl nur von mir zu sehr beobachtet. Ich hoffe, der geht es gut und die ist dann nicht doch noch irgendwo vom Baum gekippt.
Bei der Gelegenheit hatte ich jedenfalls auch gleich mal wieder die D800 mit dem Makro drauf geschnappt, weil, die lag gerade da, und die Fotos da oben gemacht. Zu Dokumentationszwecken. Aber auch, weil man im Allgemeinen ja nie so nah an eine Meise, ob jung oder alt, heran kommt. (Nur die ganz kleinen, die gerade dem Nest entfleucht sind, bewegen sich instinktiv ja gar nicht, wie so ein Reh, wenn der Mähdrescher kommt.) Habe jedenfalls noch nie so nah einen lebendigen Vogel fotografieren können. Kann man schön die kleinen verästelten Federn sehen und wie zerzaust der ist, einerseits von der Katzenbegegnung, andererseits von meiner Untersuchung auf Verletzungen.
Jedenfalls, was lernen wir daraus: Der Kater bräuchte eigentlich eine Glocke. Oder irgendwas anderes lautes, damit die Viecher ihn kommen hören. Aber bei dem hier haben wir es bisher noch nie versucht, Neko hat die ja immer gekonnt im Garten verloren. Hinterpfote dazwischen und zack, ab. Und die ohne Sicherheitsklip sind mir dann doch zu gefährlich, sonst hängt die Katz am Ast und kommt nicht mehr weg. Alles suboptimal.
Dieses Mal war es jedenfalls eine junge Meise, die sich total panisch in den alten Teppich gekrallt hat. Und der Kater ganz stolz: Schaut mal, was ich euch mit gebracht habe! Der hat uns halt lieb und ist nicht intelligent genug zu verstehen, dass er die kleinen Meisen in Ruhe lassen soll. (Also, die Mäuse ja eigentlich auch, das ist irgendwie ekelig, wenn er vor'm Fenster sitzt und die verspeist.)
Jedenfalls durfte ich die dann erst mal aushaken und untersuchen, ob sie irgendwelche sichtbaren Verletzungen davon getragen hatte, ob wir sie also wieder ins Vogelschutzdingsbums hätten bringen müssen. (Viecher! Nix als Arbeit!) Bei der Gelegenheit herausgefunden, dass die ziemlich laut fauchen können! Das wusste ich so gar nicht! Wie so ein kleiner Raptor! Chchchch! Fand das Tierchen jedenfalls nur mäßig witzig, dass ich zwischen den Flügeln und im Genick und überall geschaut habe, ob es blutet.
Da aber nichts zu sehen war, habe ich sie dann raus auf den Gartentisch gestellt, damit der Kater erst mal nicht dran kommt und dort blieb sie dann in Schockstarre erst mal sitzen, bis sie dann nach einiger Zeit weg war. Hatte mich nur kurz nach draußen begeben, in den Garten, um zu Schauen, was der Vogelnapper so treibt, und als J dann ebenfalls dazu stieß, meinte sie so: "Welche Meise?" War also von alleine weg geflogen, fühlte sich wohl nur von mir zu sehr beobachtet. Ich hoffe, der geht es gut und die ist dann nicht doch noch irgendwo vom Baum gekippt.
Bei der Gelegenheit hatte ich jedenfalls auch gleich mal wieder die D800 mit dem Makro drauf geschnappt, weil, die lag gerade da, und die Fotos da oben gemacht. Zu Dokumentationszwecken. Aber auch, weil man im Allgemeinen ja nie so nah an eine Meise, ob jung oder alt, heran kommt. (Nur die ganz kleinen, die gerade dem Nest entfleucht sind, bewegen sich instinktiv ja gar nicht, wie so ein Reh, wenn der Mähdrescher kommt.) Habe jedenfalls noch nie so nah einen lebendigen Vogel fotografieren können. Kann man schön die kleinen verästelten Federn sehen und wie zerzaust der ist, einerseits von der Katzenbegegnung, andererseits von meiner Untersuchung auf Verletzungen.
Jedenfalls, was lernen wir daraus: Der Kater bräuchte eigentlich eine Glocke. Oder irgendwas anderes lautes, damit die Viecher ihn kommen hören. Aber bei dem hier haben wir es bisher noch nie versucht, Neko hat die ja immer gekonnt im Garten verloren. Hinterpfote dazwischen und zack, ab. Und die ohne Sicherheitsklip sind mir dann doch zu gefährlich, sonst hängt die Katz am Ast und kommt nicht mehr weg. Alles suboptimal.

