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Thesauros

Heute mal wieder ein Spiele-Review: Thesauros (Griechisch für "Schatz")! Schon wieder so ein langes Spiel aus der Worker-Placement-Richtung. Das Setting: Irgendwo am Meer (warm, sonnig, mediterran) hat man sowas wie ein Bergungsunternehmen und kann mit seinen Schlauchbooten aufs Meer fahren, um dort Schätze zu heben oder alternativ auch die Touristen zu bespaßen. An Land kann man dann noch diverse Fähigkeiten und Ausrüstung ausbauen, sowie die lokalen Behörden bestechen. Also alles ganz normal, soweit. ;-)


Man beginnt das Spiel mit einer Chef-Spielfigur (tatsächlich ein Experte in allem - wer es schon mal mit echten Chefs zu tun hatte, merkt direkt: Alles Science Fiction! ;-)) und zwei Arbeitern in seinem Pausenraum. Dazu bekommt man noch so um die 50$ als Startkapital (je nach Schwiergkeit bzw. Einführungsspiel), welche man auf seine fünf Kassen aufteilen muss: Löhne und Gehälter (lila), Forschung und Entwicklung (blau), allgemeine Kosten (rot), Missionen (türkis) und - ganz wichtig - die schwarze Kasse fürs Schmiergeld, in die die anderen Spieler nicht einfach so rein schauen können, weil es dafür diese praktische kleine schwarze Kiste gibt. Wichtig ist, dass man am Anfang in allen Kassen genug Kohle bunkert, um über das Jahr zu kommen, ohne zwischen den Konten hin und her transferieren zu müssen, denn das kostet leider Bankgebühren - also wie im echten Leben.

Ansonsten unterteilt sich das Spiel in 3x3 Aktions-Phasen, in denen man seine Arbeiter los schicken kann, um den Laden am Laufen zu halten und Einnahmen zu generieren, bzw. neue Ausrüstung anzuschaffen oder zu entwickeln, mehr Arbeiter anzuheuern, Schatzkarten auf dem Flohmarkt zu erwerben, oder auch, um mit dem einen Boot, das man am Anfang hat, auf See zu fahren und dort Schätze zu suchen, auf der Insel den Metalldetektor anzuwerfen, Touristen zu bespaßen oder einfach nur Thunfische zu angeln. Wenn man absolut keine Verwendung für seine Mitarbeiter hat, schickt man sie in die Muschelfarm, dann generieren sie wenigstens so viel Einkommen, dass man sie am Ende auch bezahlen kann. Das ist nämlich eine weitere Sache, mit der man sich als Kleinunternehmer wie im echten Leben konfrontiert sieht: Diese schrecklichen Mitarbeiter wollen auch noch bezahlt werden. Wichtig ist übrigens: Wenn man seinen Arbeiter zusammen mit dem Chef in eine Warteschlange einreiht, kann dieser wertvolle Kenntnisse erhalten (symbolisiert durch die Mütze, die er dann aufgesetzt bekommt) und von nun an auch den Chef-Bonus in diesem Gebäude abgreifen! Denn, wie schon angedeutet: Der Chef ist ein Experte auf jedem Gebiet und es ist immer wichtig, den Azubis auch was beizubringen! ;-)


Wem diese Erklärung schon zu viel war, es wird noch besser: Worauf natürlich alle total scharf sind, das sind die Schätze! Die bringen nämlich richtig viel Geld und Ansehen, wenn man sie im Museum ausstellt. Dafür muss man aber teilweise erst mal die passende Ausrüstung anschaffen (Sonar, Tauchausrüstung, etc.) und manchmal auch noch an den lauernden Haien vorbei (Harpune nicht vergessen). Diesen ganzen Krams muss man sich natürlich auf sein Boot laden, bevor man damit in See sticht, sonst hat man nachher nicht alles dabei, was man braucht und muss sich teuer ein Wasserflugzeug chartern, um auf hoher See Klamotten und Personal auszutauschen. Wem ein Boot nicht reicht, kann sich natürlich auch noch weitere anschaffen, für das nötige Kleingeld natürlich!

Hat jeder Spieler seine Arbeiter verteilt, wird der Reihum jede der Warteschlangen abgearbeitet. Manche Warteschlangen sind länger, manche kürzer und manche haben gar nur einen einzigen Warteplatz. Es spielt hier nur die Reihenfolge der Gebäude und er Arbeiter innerhalb der Schlange eine Rolle, nicht die eigentliche Spieler-Reihenfolge. Diese ist nur beim Platzieren wichtig. Sind alle Aktionen abgearbeitet, wird noch nachgeschaut, wer alles einen Umschlag bei den Behörden eingeworfen hat, um die neue Spielerreihenfolge zu bestimmen. Wer das meiste Geld aus seiner schwarzen Kasse verballert, ist in der nächsten Runde erster Spieler, usw. Dann muss noch das Personal bezahlt werden und es beginnt die nächste Runde.


Das Spiel endet, wenn entweder alle Spieler drei mal drei Runden gespielt haben oder falls vorher schon sämtliche Räume im Museum mit Schätzen belegt sind. Am Ende gewinnt derjenige, der den besten Ruf hat. Das ist nicht unbedingt derjenige mit dem meisten Geld am Ende, sondern der, der es am geschicktesten investiert hat! Da zählen zum einen die Schätze im Museum, aber auch die Technologie-Karten bringen Punkte, die Haie, die man auf der Schatzsuche erlegt hat, die Schatzkarten im eigenen Besitz und welchen Ruf man bei den Behörden hat (sprich, wer sich auf den ersten Platz der Spielerreihenfolge geschmiert hat).

Was macht des Spiel jetzt anders als andere Worker Placement Spiele? Durch die unterschiedlichen, in jeder Rund aufgedeckten Karten im Technologie-Gebäude sowie die zufälligen Schatzkarten wird das Spiel dynamischer, als wären diese Elemente statisch. Zum anderen ist die Konkurrenz untereinander recht hoch, denn wenn eine Warteschlange voll ist, kann man diese Aktion in dieser Runde nicht mehr machen. Auch im Museum herrscht starker Konkurrenzdruck. Dabei wird es aber nie wirklich frustrierend schwierig. Die verdeckte Auktion um die Starspieler-Position erhöht den Nervenkitzel zusätzlich noch ein bisschen. (Ich habe dieses Spiel bisher aber nur im Zwei-Spieler-Modus gespielt, vielleicht erhöht sich der Konkurrenzdruck mit 3 oder 4 noch mehr und es kippt. Da es aber eine Rückseite des Spielplans für 3+4 Spieler gibt, denke ich mal, dass diese Modi entsprechend angepasst sind, dass es auch hier nicht zu allzu hohem Frust kommt.)


Für wen ist das Spiel was? Also, erst mal für mich! Ich mag diese WP-Spiele ja, in denen man seine Leute über das Spielfeld verteilt und diverse Aufgaben erledigen kann. Das ist aber nicht jedermanns Sache. Wer gerne einen gewissen Druck durch die Mitspieler hat, ist hier auch gut bedient. Ich habe ja persönlich lieber Spiele, die ein bisschen mehr ge-sandbox-t sind, soll heißen: Bei denen sich die Entscheidungen anderer Spieler wenig bis gar nicht auf die eigenen Entscheidungen auswirkt. Hier sind wir eher so im mittleren Bereich, würde ich mal behaupten, das geht noch, dass es nicht zu verbalen Streitigkeiten am Spieltisch kommt, aber verursacht schon ein bisschen Stress bei mir. Gehört aber zum Konzept dieser Sorte Spiele durchaus dazu, insofern beschwere ich mich nicht zu sehr. Ganz ohne Konkurrenz geht es im echten Leben ja auch nicht vonstatten.

Das Alter der Spieler sollte hier - wie bei den meisten komplexeren WP-Spielen - schon ein bisschen höher angesetzt werden, ich sag mal, 12-14 sollten die Blagen schon sein. (Die Kiste sagt sogar "ab 14". Kommt halt auf die Blagen an.) Die Anleitung ist lang und ausführlich, klar strukturiert und durchdacht. Was ganz gut ist: Die englische Anleitung liegt auch in der Kiste und so kann man hier hin und her wechseln, wenn man etwas nicht klar sein sollte oder undeutlich formuliert ist. (Lost in translation passiert halt auch schon mal selbst den Profis beim Übersetzen von Betriebsanleituungen!) Ansonsten hilft das Internet. Das Spielmaterial ist hübsch designt, die Spielfiguren alle aus Holz: Gut. Für den Preis erhält man also ein durchdachte und interessantes Spiel. Es gab wohl Leute, die in den einschlägigen Foren darüber lamentiert haben, dass man die Haie/Fische/Hummer killen kann/muss, das Spiel ist also scheinbar nichts für Veganer! ;-) Persönlich kann ich das Setting eines Spiels mental aber doch von der Realität trennen. (Nur weil ich hin und wieder einen Bond-Film gucke, geh ich ja auch nicht raus und schaller der Frau eine, wenn die nicht macht, was ich will. Die 1960er waren doch schon eine ganz andere Zeit, wundert mich, dass die da heutzutage keine Trigger-Warnung dran machen müssen! Aber das nur am Rande. ;-))

Fazit: Schön gestaltetes Spiel mit erhöhter Konkurrenz. Mir gefällt es gut, erreicht aber nicht die besten Plätze. (Liegt auch daran, dass wir so viele verschiedene Spiele im Bereich Worker Placement haben, dass die oberen Plätze einfach auch einen hohen Konkurrenzdruck haben!) Für das, was es ist, ist es aber sehr gut. Wer das Thema mag und eine erweiterte Spielmechanik sucht, kann zugreifen.

Sigma 400mm im Lanzenbacher Wald - Vögel und Viecher

24.1.: Noch mehr Tele-Fotos. Das hat man dann davon, wenn man sich innerhalb kürzester Zeit zwei recht lange Teles kauft, dann muss man (ich) haufenweise Fotos machen, um die richtig mit einander vergleichen zu können. Außerdem war letzte Woche gutes Wetter (vor allem für solche Brennweiten hell genug) und ich hab nach dem langen Winter Hummeln im Hintern! ;-) (Ich fand dieses Sprichwort schon immer sehr plakativ.)

Jedenfalls. Ich habe meine D800 geschnappt, das 400mm Sigma drauf geschraubt und bin los, raus in die Welt und mal schauen, was ich alles vor die Linse bekomme. Wie immer sind da eher abstrakte Dinge dabei, wie der Haken an der Plane über den Anhänger unten am Ende der Straße. Oder seltsame Dinge wie die Rolle mit dem Schlauch drauf. Aber hauptsächlich habe ich versucht, die ersten Boten des Frühlings einzufangen: zB trauen sich die Pferde langsam wieder aus ihrem Unterstand heraus, es scheint also nicht mehr arschkalt zu sein, sondern nur noch kalt. (Also, damals, am 24. Zwischendrin haben wir ja wieder Schnee und Frost gehabt.)


Zum Thema Frühling gehört leider auch: Haselpollen. Und anderes fliegendes Zeugs. Ich weiß ja nicht, ist es nicht schlimm genug, dass meine Augen tränen und die Ohren jucken? Muss ich auch noch irgendwelchen Ausschlag bekommen. Götter, das habe ich schon als Kind gehasst wie Sau. (Grunz!) Ein bisschen Cortison-Salbe hat zum Glück sehr direkt geholfen. Wenn ich das früh genug erwische, hilft ein oder zwei mal eincremen. Ich hab vor allem keine Ahnung, auf was ich da reagiere. Aber es kommt immer so um diese Zeit. Früher hab ich das ja immer "meine Winterallergie" genannt. Alles Kacke.

Zurück zu den Fotos: Hier sehen wir (wahrscheinlich) eine Sumpfmeise. (Ich kenn mich nicht aus. Grüße an Finchen, die hat das in ihrem Vogelbuch nachgeschaut.) Ist aber auch eigentlich egal, wie das Tier heißt, Hauptsache Vögelchen! (Kann auch eine Weidenmeise sein. Da wir hier viele Weiden entlang des feuchten Hanfbachs haben und ich mal davon ausgehe, dass bei beiden Vögeln der Name Programm ist,... hilft das auch nicht weiter, kann beides sein.) Aber man kann sehr gut erkennen, dass mit dem Sigma sogar aus der Mitte das Bildes noch hervorragend Crops gemacht werden können. Das ist jetzt sozusagen 1:1, nur eben auf Web-Größe runter komprimiert, was ein paar Artefakte hauptsächlich im Farbverlauf des Hintergrunds produziert hat. Aber der Vogel ist ausreichend scharf. Und niedlich! Glück gehabt: Auf dem nächsten Bild ist er schon aufgesprungen und aus dem Fokus geflogen!


Das Flugzeug in den Wolken habe ich heftig mit zusätzlichem Kontrast versehen, sodass man gut den Schmutz auf dem CCD sehen kann - wo ich ihn nicht weg geklont habe. Also, nicht zu genau hin schauen. Und wie man an Kaugummiautomat und König sehen kann, bin ich rechts rum durchs Dorf. Und das bringt uns zur üblichen Aussage, die ich in letzter Zeit so häufig tätige, ihr kennt das Lied mittlerweile: Zu viele Fotos, nicht genug Platz, "erweiterter Eintrag", KLICK! ;-) "Sigma 400mm im Lanzenbacher Wald - Vögel und Viecher" vollständig lesen

Viecher am Sonntag

Es war Sonntag und eigentlich wollte ich faul sein, bevor wir nachmittags zum D führen, um dort ein Spiel zu spielen, also, die Hobbits nach Isengard zu schleppen, aber stattdessen habe ich das Weihnachtsgesteck vom Aldi auseinander genommen. Die Kerzen waren ja noch gut, die Zapfen und Kugeln kann man nächstes Jahr in den Baum hängen, den wir - trotz meiner wiederkehrenden Proteste - ja doch wieder haben werden, und das vertrockneten und am Brett festgetackerte Tannengrün konnte in die Tonne. Die kleinen Metallbecher, in denen die Kerzen stehen, habe ich auch mit der Zange abgeschnuppst, sodass ich jetzt vier mehr oder weniger große Kerzen habe, die ich der Reihe nach in das alte Trinkglas mit dem Sprung stellen werde, weil das eh für nix anderes mehr benutzbar ist. Ein bisschen Sand wäre noch gut, falls die tropfen sollte, aber sowas haben wir nicht im Haus.


Der Kater hat derweil auf "seinem" Kissen gelegen und vor sich hin geschnarcht. Weil. Katze. Den hat das alles nicht interessiert, der hat nicht mal den Kopf gehoben. Brav. So hätte ich meinen Sonntag auch gerne verbracht. Ich bin in letzter Zeit irgendwie ziemlich platt. Ständig müde. Ich glaube, ich brauche auch ein bisschen mehr Vitamin Schlagmichtot, oder einfach endlich mal Frühling und/oder Urlaub! Da ich die Canon direkt neben mir liegen hatte, hab ich die dafür benutzt. Dann hat die auch mal was zu tun.

Kurz bevor wir dann los mussten, machte es über uns "krook, krook" und ich habe die Nikon in den Himmel gehalten, um die Kraniche zu fotogrfieren, die über dem Hanfbachtal kreisten. Nachdem die ja letztens erst in Richtung süd-west geflohen waren, als im Norden das schreckliche Schneeunwetter war, kommen die jetzt offenbar Schritt für Schritt zurück. Wobei es im Norden des Landes ja noch immer Stein und Bein friert, wenn man der Tagesschau glaubt. Hoch über Polen, kalte Luft direkt aus Sibirien hält Mecklenburg in eisigem Griff, während hier bei uns im Rheinland, die ganze Zeit das Tief aus Frankreich versucht, durchzubrechen und uns mit Regen, Schnee und Sauwetter zu überschütten. Vielleicht habe ich auch deswegen so einen Lala im Kopf: Das ist die immer wieder unterbrochene Frühjahrsmüdigkeit! ;-)


Dann sind wir nach Dingsbums kurz vor Bonn - wie heißt das Kaff noch mal? - zum D und haben "Fate of the Fellowship" gespielt. Weil wir es können. Zu fünft sogar machbar. Da hatte ich dann noch die Sony dabei, sodass ich am Ende des Tages tatsächlich alle drei digitalen SLRs nacheinander verwendet habe! Man, man, man, was für ein Luxus! ;-) Auf die Bilder aus der Sony müsst ihr aber noch was warten, denn ich habe damit nur das Spiel fotografiert und ich denke, das wird ein eigener Eintrag! Das verdient es nämlich, auch mal genauer vorgestellt zu werden.

Samstäglicher Ausflug in die Stadt mit anschließender Filmentwicklung

Da das Paket, auf das ich warte, noch immer nicht versandt ist, musste ich heute nicht den ganzen Tag zu Hause bleiben, um auf die Post zu warten, um unleserlich zu unterschreiben, sondern konnte morgens Besorgungen in der Stadt machen. Habe die Olympus OM-2 Spot/Program mit genommen, einen Foma 400 eingelegt, den Belichtungsmesser auf 800 gestellt und dann einmal quer durchs Dorf fotografiert und den Film direkt ganz voll gemacht mit regnerischer Winterstimmung. You've gotta lean into it, sozusagen: Wenn das Wetter scheiße ist, kann man trotzdem (oder gerade deswegen) spannende Fotos machen, wenn man den Film entsprechend misshandelt. Diesem Motto folgend habe ich ihn dann nachher in Rodinal eingelegt - genauer gesagt in Fomadon R09, weil, das hab ich halt rum stehen, und das, wie ich feststellen musste, schon letztes Frühjahr abgelaufen ist; geht aber noch immer ganz hervorragend. Da habe ich schon Adonal benutzt, das war brauner.


Raus gekommen sind auf jeden Fall Bilder. Ob die so schön grainy geworden sind, wie ich es mir erhoffe, konnte ich beim unter der Dusche trocknenden Film noch nicht feststellen. Ich brauche mal eine Lupe. Aber der erste Eindruck ist schon mal ganz gut. Aber ich glaube, die 11:30 Minuten bei 19,5°C und 1+25 waren doch noch immer ein bisschen zu kurz. Ich hätte es gerne noch knallig-knackigeren Kontrast gehabt. Noch ein bisschen dichter, um die Highlights so richtig poppen zu lassen! Aber ich glaube, man sollte den Foma auch nicht allzu sehr triezen, der ist ja nicht der am besten pushbare Film in meinem Kühlschrank.


Ich hab die Bilder vom Filmstreifen ausnahmsweise mal nicht invertiert und bearbeitet, damit man da einen entsprechenden Eindruck von bekommt, wie das ungefähr aussieht. Ich meine zu sehen, dass das ganz OK wird. Mal sehen, was der Scanner dann dazu sagt. Aber da weiß ich noch nicht, wann ich dazu komme: Morgen ist Spielenachmittag bei D angesagt, da schaffe ich das vorher nicht. Und bald ist schon das Orga im Sauerland. Ich hoffe, da liegt nicht zu viel bzw. viel zu viel Schnee. Letzteres für die Fotos, aber ich weiß noch nicht, ob wir selber fahren und ich hab ja nur noch Ganzjahresreifen...

Sövener Sportplatz, Vögel und Schafe

20.1.: Alles nur mit dem AT-X, wiel das Wetter so hell war. Da dachte ich, teste das mal wieder bei gutem Licht. Das Ergebnis ist eigentlich ganz OK. Wenn man das ISO in der Kamera nicht bis zum Anschlag hoch drehen muss, kommen eigentlich ganz brauchbare Bilder dabei raus. Sogar die recht schnell aus der Hüfte geschossenen Goldammern, die sich am Straßenrand gesammelt hatten, sind ganz gut raus gekommen. Etwas unruhige Kompression. Ich merke immer wieder, die Nikon macht einfach glattere Bilder.


Wie der Titel schon andeutet, bin ich an diesem Tag mal hoch nach Söven. Ist ein recht langer Weg, wenn man alle paar Minuten anhält, um Fotos zu machen. Dabei habe ich mich schon zurück gehalten und mehr oder weniger erst auf der Hälfte des Weges angefangen. Aber die Ammern und vor allem den Bussard konnte ich ja jetzt nicht einfach so links liegen lassen. Gleiches gilt natürlich auch für die Flusenblumen. Da kann man genau überprüfen, wie scharf die Bilder aus dem AT-X tatsächlich sind. Im Vergleich mit der Sigma Festbrennweite für die Nikon sind die schon etwas weicher. Aber trotzdem nicht wirklich schlecht. Also, brauchbar, im Großen und Ganzen. Sieht mab auch an den Raben auf dem Feld. Und tatsächlich ist es so, dass dieses Objektiv wirklich das Licht liebt: Je mehr Sonne, desto mehr Kontrast und das tut auch der Schärfe gut.


Wie es in Söven jenseits des Treckers im Gebüsch weiter geht, dessen Details ich hier mal ganz nah ran holen konnte, das erfahrt ihr wie immer in letzter Zeit erst im "erweiterten Eintrag". Die beiden neuen Teles haben eine wahre Flut an Bilder losgetreten. Ist das gut? Ist das schlecht? Die Geschichte wird mich richten! ;-) Bis dahin: KLICK! "Sövener Sportplatz, Vögel und Schafe" vollständig lesen