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Asahi Pentax K1000 mit VMC Vivitar 135mm 1:3.5

19.9.: Bei der Asahi Pentax K1000, die ich vom Rheinauen-Flohmarkt mitgebracht habe, war auch noch ein VMC Vivitar 135mm 1:3.5 dabei. Vivitar ist jetzt nicht unbedingt die Drittherstellermarke und wer das Ding tatsächlich gebaut hat, wird wahrscheinlich auf immer ein Geheimnis bleiben. Ich hoffe, es war Cosina. Die haben damals, am Ende der 1970er, ja für alle möglichen Firmen, teilweise auch für Erstausrüster, Kamerazubehör gebaut. Cosina ist meist qualitativ brauchbar.

Aber erst mal schauen, was wir hier überhaupt haben: Ein mäßig schnelles Portrait-Tele in einer meiner Lieblings-Brennweiten - 135mm eignet sich gut für das Freistellen von Personen vor einem schön weichen Hintergrund. f/3,5 ist jetzt nicht unbedingt das schnellste, aber durchaus ausreichend für die allermeisten Fälle. f/2,8 wäre schöner, aber ich nehme an, das war damals dem Erstbesitzer dieser Kameraausrüstung zu teuer. Das wäre dann wahrscheinlich auf eine "echte" Marke hinausgelaufen und die waren auch damals schon teuer. Ich habe keine harten Zahlen, aber ich nehme an, dieses langsamere Vivitar hat bestimmt nur die Hälfte dessen gekostet, was eine entsprechende Pentax-Brennweite mit der ca. halben Blende mehr Speed.


Schön ist auf jeden Fall, dass dieses kleine Tele recht handlich und leicht ist, aber trotzdem eine eigene, ein- und ausfahrbare Sonnenblende mit bringt. Die ist nicht besonders lang, aber gegen exzessives Flare hart an der Sonne sollte sie definitiv helfen. Ansonsten kommt dieses Objektiv ganz klassisch daher: Ein sehr langer Wurf des Schärfe-Rings hilft bei präziser Fokussierung, die Blende hat "nur" eine einfache Rastung von je einer Blende - außer von f/3,5 direkt auf f/5,6, da hätte ich eigentlich gerne noch einen Klick mehr, bei f/4 zumindest. Aber es geht auch so. Das haben ja viele Objektive aus dieser Zeit nicht, die offen bei "krummen" Blendenzahlen abfangen. (Das Pentax-M 50/2 ist halbblendengeklickt, btw.)

Die Verarbeitung ist OK, denke ich. Wie gesagt, für ein Tele dieser Brennweite recht handlich und leicht, aber trotzdem ist alles aus Metall. Alu, nehme ich an. Die Fokus-Schnecke müsste mal gereinigt und neu gefettet werden, die ist kurz vor Unendlich ein bisschen störrisch - wahrscheinlich hat das Ding in dieser Position 20 Jahre im Schrank gelegen. Mit ein bisschen Benutzung wurde das auch schnell besser, aber ist nicht ganz weg gegangen. Aber besser, das Fett wird mit der Zeit zäh, als dass es anfängt, sich zu verflüssigen und auf die Blenden oder Linsen zu kriechen. Von der Sorte habe ich ja schon genug hier rum liegen. Dann lieber ein bisschen steif an einer Stelle!


Die eher unauffällige Bauweise macht es jetzt auch nicht unbedingt zu einem Hingucker. Es handelt sich um ein reines Arbeitstier, nichts womit man bei seinen Retro-Foto-Freunden angeben könnte. Es tut genau das, wofür es gebaut wurde, und nicht mehr: Günstig eine solide Festbrennweite im Portrait-Bereich bereitstellen. Wer was mit mehr Bling und hübscher sucht, muss halt doch zum Erstausrüster greifen. Zum damit Arbeiten und Fotos machen ist das Objektiv aber völlig ausreichend und auch gar nicht so schlecht. Denn wie wir gleich in meinen Testfotos sehen werden: Das kann was!

Ich habe es dann nämlich natürlich auch auf den PK-to-EOS-Adapter geschnallt, den ich dann auf den EOS-to-E-Adapter gedreht habe, und siehe da: Die Fotos, die die Sony Alpha 7 damit im Garten macht, sind tatsächlich sehr hübsch. Kontrastreich und scharf, so ich das mit dem Focus Peaking denn richtig eingestellt bekomme - ich merke immer mehr, wie meine Augen altern! Die Gießkanne jedenfalls sieht gut aus, das Bokeh hinterm Windspiel ist mir persönlich etwas zu unruhig, auch wenn weit offen sehr schöne, runde Bälle entstehen. In die Ecken hinein wird es dann aber schon recht linsenförmig. Dafür haben wir hier aber kaum Abschattungen.


Das sieht man auch beim Bild gegen den blauen Himmel: Die Ecken sind praktisch gleich hell wie das Zentrum. Chromafehler sind gut kontrolliert, ich sehe kaum bis keine Farbränder um das kontrastreiche Feigenblatt in der Sonne, kein Farbbluten und brauchbare Schärfe, auch wenn ich ein bisschen gewackelt habe.

Und um den schlafenden Kater, der mir zwischenzeitlich meinen Klappstuhl geklaut hatte, damit zu fotografieren, reicht es auf jeden Fall aus. Die Naheinstellgrenze ist ein bisschen weit weg, mit 1,5m aber auch nicht ungewöhnlich für ein solches Objektiv. Aber es wirbt auch gar nicht damit, irgendwas mit Makro zu können, wie so viele andere Objektive, die man so findet. Es ist halt einfach nur eine Portrait-Brennweite und das kriegt es ganz gut hin, finde ich.


Fazit: Hätte ich es einzeln auf dem Flohmarkt gefunden, wäre ich wahrscheinlich einfach dran vorbei gegangen. 135er Dritthersteller-Objektive gibt es ja wie Sand am Meer. Aber es ist eigentlich ganz praktisch und macht hübsche Bilder. Ist nichts Besonderes, aber gerade dies solide Leistung im Kerngeschäft überzeugt mich. Das gehört noch zu der Generation von Kamera-Equipment, bevor der Feature Creep eingesetzt hat (Zoom, Makro, Superdupermegamarketing-Beschichtung). Und es passt gut zur K1000.

Bauhn Vintage Digital Camera - China-Spielzeug vom Discounter

Gehste zum Aldi, findeste da so ne kleine Digitalknipse, biste hin und her gerissen: Einerseits, was kann man für 29,99 falsch machen? Andererseits, was kann man von einem 12MP-Sensor aus der Digitalsteinzeit und einer Festfokus-Plastiklinse erwarten?

Vorweg erst mal: Das wird hier kein Review, denn ich habe mir die 30 Euro gespart. Nicht, dass mich das allgemeine Design und die Idee nicht ansprechen würde - ist halt das Temu-Wish-Konzept einer X100 (und überhaupt nicht damit zu vergleichen) -, aber ich hab halt genug "echte" Kameras und kein Influencer-Einkommen, zudem würde ich mich darüber hinaus von der absoluten Unbeeinflussbarkeit des Ergebnisses (bis auf die beworbenen acht Filter) etwas unterfordert fühlen. Das heißt aber nicht, dass es nicht tatsächlich eine Zielgruppe gibt. Da sind zum einen die Kinder, die noch nie in ihrem Leben eine "Kamera" im Sinne von "eigenständiges Gerät, das nur Bilder macht" gesehen, geschweige denn in den Händen gehalten haben. Wenn nur 1 von 100 Spaß an diesem Ding hätte und darüber zur Fotografie käme, finde ich, hat sich das Konzept schon gelohnt. Ich mein, meine allerersten Foto-Erfahrungen hatte ich mit einer dieser Ratsch-Ratsch-Knipsen mit ähnlicher Auflösung (110 Film-Kassetten) und Linse (Plastik-Festfokus). Und schaut mal, was ich heute mache, wenn auch nur als ambitioniertes Hobby.


Und dann sind da die Leute, die so alt sind wie ich und tatsächlich noch diese letzte Generation von Film-Knipsen mit ihrer fragwürdigen Qualität mitbekommen haben und da ein gewisses Nostalgie-Gefühl mit verbinden. Denen möchte ich die Sache auch nicht vermiesen. Gerade mit irgendwelchen Filterchen kann man durchaus mal experimentieren und ich mein, die heutigen Handyfotos mit ihrem überschärften, totgesättigten, KI-gepimpten Allerwelts-Look hängen einem ja auch wirklich zum Hals raus!

Da kommen wir dann aber auch endlich zum "Aber" an der Geschichte: Da heutzutage jeder eine, zwei oder gar bis zu fünf Kamerasensoren in ihrer Hosentasche haben, sehe ich persönlich nicht direkt das Anwendungsszenario. Ja, gut, eine dedizierte Kamera macht immer ein anderes Fotogefühl, insbesondere sowas rudimentäres mit Sucher und ohne Bildschirm. Mich spricht das grundsätzlich ja auch an. Aber: Man kann halt auch einfach das Handy nehmen. Da aber von all den Kameras, die letzte Woche in den Aldi geschleppt wurden, gestern nur noch dieses eine Exemplar mit bereits aufgerissener Verpackung übrig war: Die scheinen da erfolgreich einen Nerv getroffen zu haben! Selbst da draußen auf dem eher wenig technik-affinen Dorf mit hauptsächlich Rentnern und Elternzeit-Einkäufern scheint das Ding ausverkauft zu sein. Im Gegenteil: Bei Kleinanzeigen versucht sogar ein Scalper, das Ding für 59,- zu verscherbeln, also mal eben doppelt so teuer! Das hat zuletzt die PlayStation geschafft! :-D

Leider habe ich im gesamten Internet keine Beispiel-Bilder gefunden, die mir mal die tatsächliche Bildqualität demonstrieren würde. Insofern ärgere ich mich schon ein bisschen, das ich dieses Exemplar nicht mitgenommen habe. Aber dann liegt das hier rum und keiner benutzt es, daher, nur noch mehr Elektroschrott. ;-) (Bei YouTube gibt es aber zumindest ein als Werbung markiertes Video, das sich mit dem Ding beschäftigt. Gelber VW-Bus, sag ich nur.)

Was mich aber noch ein bisschen wurmt: Man kann scheinbar die Bilder direkt aufs Smartphone kopieren, wenn man es per USB anschließt. Dann hätten sie aber ein USB-C-to-C-Kabel dazu legen sollen, kein C-to-A. Oder zumindest einen OTG-Adaper? Kostet doch sicher auch nix mehr. Na gut, immerhin ist überhaupt ein Kabel dabei. Ein Netzteil übrigens nicht, aber da haben wir ja alle mittlerweile genug von zu Hause rum fliegen, oder? Und dass in der Anleitung [Vorderseite, Rückseite] nun wirklich überhaupt gar nichts zu den technischen Daten wie Minimalabstand, Objektivbrennweite und Blitzreichweite steht, ist schon ein bisschen armselig. Das würde jetzt nicht nur Fotoprofis interessieren, sondern ist einfach integraler Bestandteil eines Handbuchs!

So, und am Ende noch mal ganz deutlich: Ich will hier keine Werbung für das Teil machen. Ich finde es eben einfach nur spannend, dass so ein Gerät scheinbar bei der Kundschaft offene Türen einrennt. Würde ich es kaufen: Nein. Siehe oben, hab ich auch nicht. Würde ich persönlich auch wirklich nur dem einsteigerichsten aller Einsteiger empfehlen. Aber: Gibt es scheinbar eine oder gleich mehrere Zielgruppen dafür? Scheinbar schon. Und wer bin ich dann, da schlechte Laune zu verbreiten?! ;-)

Asahi Pentax K1000 mit SMC Pentax-M 1:2 50mm

19.9.: Na, was hab ich denn da vom Flohmarkt mit nach Hause gebracht? Eine Asahi Pentax K1000. Die habe ich mit einem Pentax-M 50mm 1:2 in einer Wühlkliste gefunden, in einem Kunstleder-Umhängekoffer mit einem Vivitar 135er, das ich aber gesondert vorstellen werde. Frag ihn so, was er denn dafür haben will. "Ja, keine Ahnung." Sag ich: "Ich hab leider gerade keine Ahung vom Kurs und wenn ich jetzt 10 Euro sage, verhauen sie mich!" - "Ja, nein, also 20 sollten es schon sein!" Und so habe ich die Kamera und alles Zubehör für 20 Euro mit genommen und habe dann zu Hause ein schlechtes Gewissen entwickelt, als ich raus gefunden habe, was die tatsächlich wert ist! (Das Zehnfache! Sorry! Wenn Sie das lesen, Herr Verkäufer: Ich wollte Sie nicht über's Ohr hauen, ehrlich!)


Wie immer sehen wir hier die Kamera als erstes Mal im Fundzustand. Sie ist von außen doch etwas schmutzig. Nicht so schlimm wie so manches andere, was ich schon vom Flohmarkt mitgenommen habe. Das Köfferchen scheint tatsächlich geholfen zu haben, den gröbsten Dreck fernzuhalten. Hauptsächlich Fingerschweißdreck, der sich leicht abwischen ließ. Spiegel und Linsen sind klar und selbst die Lichtdichtungen, wenn auch nicht mehr ganz frisch, sind noch dicht - wie ich bei meinen Tests bereits feststellen konnte. Der Spiegelanschlag könnte mal ein neues Schwämmchen vertragen, aber selbst der hat noch immer seine grundlegende Funktion beibehalten.

Warum kostet die Kamera bei ehBlöd so viel? Kann eigentlich nur daran liegen, dass es eben so ein ikonisches Gerät ist. Können kann sie nämlich nicht wirklich viel: Sie hat eine Belichtungsmessernadel im Sucher, die Zeit geht bis 1/1000s, was bei Tuchverschlüssen ja scheinbar das Maximum ist. Zumindest ist mir noch kein schnellerer unter gekommen. Und das wars. Keine Automatik, nicht mal semi. Einfach nur: Blende einstellen, Zeit dazu, aufziehen und abdrücken. Kein Schärfetiefen-Button, nicht mal ein Schnittbildsucher, sondern nur Mikroprismen. Sowas von rudimentär. Und selten ist sie auch nicht: Zwischen 1977 und 1998 wurden irgendwie sowas kurz unter 4 Mio von den Teilen gebaut. Das einzige, was diese hier besonders macht: Sie hat noch das Asahi-Branding, ist somit definitiv noch aus Japan und aus den 1970ern. Das 50/2 ist wohl etwas neuer, wenn ich der KI glauben darf, also aus den frühen '80ern. Wahrscheinlich wurde ein älterer Body hier mit einer neueren Festbrennweite gebundelt.


Leider steht auf der ebenfalls enthaltenen Dokumentation kein Datum! Das wäre jetzt echt noch das Sahnehäubchen gewesen. Aber eine originale Garantiekarte vom Kaufhof ist trotzdem spannend! Mit dazu gab es auch noch einen no-name-Drittanbieter-Blitz, der aber leider nur noch pfeift, aber nicht mehr voll lädt. Der Kondensator ist scheinbar ein bisschen durch.


Und dann hab ich mal das 50er auf die Adapter geschraubt und siehe da, das macht richtig nette Bilder. Ich mein, ich hätte auch nichts anderes erwartet. Ja, das 50/2 ist jetzt nicht das teuerste Objektiv, das man mit dieser Kamera paaren kann, aber doch schon sehr passend zum Alter. Und ich denke ja auch tatsächlich, dass diese Kombination so gekauft wurde, irgendwann am Anfang der 1980er. Hübsches Bokeh, nette Kontraste, durchweg brauchbar.


Da findet selbst der Kater, dass ich ein tolles Schnäppchen geschnappt habe! Und wie gesagt, das war nicht mal meine Absicht! Sorry! ;-) (Der Grund, dass die eigentlich so teuer verkauft wird, ist wahrscheinlich, dass sie noch das Asahi-Branding hat, damit eindeutig noch aus Japan stammt, was scheinbar auch die höhere Qualität erklärt. Als die Produktion nach Hongkong und später ins eigentliche China verlagert wurde, sind wohl einige Kostensparmaßnahmen umgesetzt worden, die zwar nicht grundsätzlich für ein schlechtes Produkt gesorgt haben, aber halt auch nicht unbedingt ein besseres. Der Grund, weshalb die sie so smooth anfühlt, wird wohl sein, dass hier noch Messing verbaut wurde, kein Plastik. Also, jedenfalls sagt das das Internet, aber das lügt mich im Zeitalter der KI-Halluzinationen ja auch nur noch an...)

Flohmarkt Rheinauen September '26

19.9.: Nachdem wir ja schon wieder das Gerücht gehört haben, dass es nächstes Jahr keinen Flohmarkt in den Rheinauen geben könnte, muss man ja jede Gelegenheit ausnutzen. Schließlich ist das ja mittlerweile Tradition, da jeden Monat hin zu schlappen und das war der vorletzte dieses Jahr. Im Oktober gibt es noch mal einen.


Also schnell übern Rest-Rhein, in dem noch immer kein Wasser drin ist, dann über die Rheinauen, in deren Tümpeln sich seltsame Muster in den Algen gebildet haben - Wasservogelschwimmspuren? - und dann rauf auf den Markt. Wie immer habe ich nicht mit Fotos gespart. Es gibt auf Flohmärkten ja auch immer wieder neue (alte) Dinge zu entdecken! Oder halt Obst:


Dass ich ja mal wieder eine Kleinigkeit für 20€ mit nach Hause genommen habe, ist glaube ich mittlerweile schon bekannt, auch wenn ich nicht genau weiß, in welcher Reihenfolge ich hier mal wieder meine Artikel veröffentliche. Ja, es ist eine Kamera. Mit zwei Objektiven und einem Blitz in einer hübschen Kunstledertasche. 1970er. Den Rest könnt ihr euch ja denken, wenn ihr aufmerksam mein Blog lest. Wie etwa auch diesen wunderschönen "erweiterten Eintrag", der nach einem KLICK folgt! ;-) "Flohmarkt Rheinauen September '26" vollständig lesen

Abendspaziergang ums halbe Dorf (bis zur Bank im Wald und zurück)

15.9.: Während ich in der einen Hand die Welta hatte, hatte ich in der anderen die Nikon D700. Einfach nur, um auf jeden Fall ein paar Bilder mit nach Hause zu bringen, wenn der Film in der alten Balgenkamera nix wird. Ich mein, das Ding ist aus den 1930ern, die Wahrscheinlichkeit, dass da was schief geht, war hoch! ;-)

Also auf dem Weg durchs Dorf auch fleißig ein paar digitale Fotos gemacht. Weil es ja so langsam herbstelt und ich recht spät Abends unterwegs war, haben wir hier auch schon eine gewisse Abendstimmung in den Bildern. Die goldene Stunde rückt ja zZt sehr flott nach vorne. Ich bin jedes Jahr aufs Neue erstaunt, wie schnell der Sonnenuntergang näher kommt. Bald ist wieder Tag-Nacht-Gleiche. Moment, auf wann habe ich diesen Eintrag terminiert? Ups, war schon! ;-)


Am Gedenkstein für die Flut sitzt im Baum eine neue Lora! Die alte war ja auch schon ziemlich zerzaust und abgeranzt. Die passt auch farblich ganz gut zum ersten Herbstlaub und ich hatte ja zusätzlich zum 50/1.4 und dem 35/2 noch das E-Series 135/2.8 eingesteckt - perfekt für diese Entfernung. Ein wirklich hübsches Tier, so ein norwegischer Bläuling!

Nebenbei fallen schon die ersten Kastanien von den Bäumen. Ja, das Jahr geht zu Ende. Und ich warte noch immer auf meinen elektrischen Born; wenn ich den endlich bekomme, produziert die PV-Anlage schon nicht mehr genug Strom. Dabei wäre dieser Sommer genau das Richtige gewesen für ein EV.


Dann weiter durchs Dorf und beim Wegweiser zu den Grabmalen wie immer links abgebogen. Da kreisten schon die Geier und machten einen ziemlichen Lärm. Da waren die 135mm dann allerdings ein bisschen zu wenig, die kamen nicht nah genug, und die Auflösung der D700 reicht hier nicht, als dass ich groß rein croppen könnte. Was macht die, 4200-nochwas in der Breite? Kann ich also so ca. 300-400 Pixel weg schneiden, das sind, wenn es hoch kommt, also 10%. Ja, nee, hab ich hier zwar gemacht, aber das verändert den Eindruck des Bildausschnitts nur minimal.

Noch ein paar Vögel, Pferde, Beeren und Blumen gibt es dann übrigens im erweiterten Eintrag. KLICK! "Abendspaziergang ums halbe Dorf (bis zur Bank im Wald und zurück)" vollständig lesen