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Kundenbesuch

31.7.: Krankheit heißt nicht, dass man nicht trotzdem aus dem Haus stolpert, wenn der Kunde einen ruft. Mit Maske und Mütze ins Auto und auf nach Porz-Lind! Da ist auch schön. Da ich seit einer Woche das Sonnenlicht nicht mehr gesehen hatte, habe ich mich ein bisschen an der Burg rumgetrieben. Also, nicht nur wegen der (nicht vorhandenen) Sonne - im Gegentum, es begann zwischenzeitlich auch mal zu nieseln. Aber ich hatte das Auto beim $Drogerimarkt abgestellt und (wegen Tee, Lutschpastillen) musste noch zur Apotheke (für diese schrecklichen grünen Kapseln mit dem Eukalyptusöl drin, die meine Frau immer so "gerne" schluckt, wenn ich sie mit meiner Männergrippe angesteckt habe). Und so kam ich da eh vorbei. Ansonsten lag beides mehr oder weniger auf dem Weg; wieso soll ich in Hennef gehen, wenn es hier auch beides gibt? Außerdem habe ich mir so den abendlichen Rückstau zumindest teilweise gespart. Scheiß Rush Hour!


Wie man sieht, bin ich da erst mal am $Supermarkt vorbei geschlichen, um vom $Drogeriemarkt überhaupt weg zu kommen. Vorbei an Parkplatz und Kindertagesstätte bis hin zum Schloss. Das Wetter war ja nicht unbedingt Kamerafreundlich und ich habe diese Motive eh alle schon, aber nachdem die da mal die Bäume ein bisschen eingedämmt haben, hat man mal einen etwas freieren Blick auf das Schloss. Irgendwann nehme ich auch mal allen Mut zusammen und frage, ob ich drinnen auf dem Hof Fotos machen darf. Da brauche ich dann aber auch einen der besseren Filme! ;-)


Durch diese hohle Gasse muss er kommen! Jedenfalls habe ich immer den Eindruck, dass das hier die dunkelste aller dunkeln Stellen in ganz Lind ist. Zerschlagene Scheiben und dunkle Gestalten. Verbindet halt die "Innenstadt" mit dem Bahnhof. Schade eigentlich, denn der Elzhof ist von hinten auch architektonisch interessant, finde ich. Nur irgendwie hat der Vandalismus hier überhand genommen und keiner Kümmert sich drum, da mal neue Scheiben einzusetzen. Lohnt wahrscheinlich nicht.


Bei den Graffiti bin ich ja auch wieder planlos, kann mal einer, der sich damit auskennt, erklären wer was wann warum damit getaggt hat? Jaja, der Mensch ist halt doch nur ein haarloser Affe, der sich gerne mal auf die geschwollene Brust trommelt, um die Weibchen der Horde beieinander zu halten. Oder so ähnlich. Sehe ich das wieder zu bösartig? Wahrscheinlich. Aber in dem Moment, als ich hier durch kam, war ich eh leicht depressiv, weil wegen Krankheit. Wie gesagt, 'ne Woche lang keine Sonne gesehen. Das schlägt mir dann immer zusätzlich aufs Gemüt.


Zurück bin ich dann rund um den prominenten Kirchturm. Da wird noch immer renoviert. Überall Gerüste. Macht aber nichts, von Vorne sieht man nicht viel davon. Und auch hier, wenn ich mal Zeit habe, gehe ich da auch mal rein. Würde mich interessieren, was man in den kölschen Ausläufern der Großstadt so in den Kirchen findet. Wahrscheinlich alles angenagelt und festgekettet, wenn der Weg hinter der Burg durch das Modell war. ;-)

Und dann heim und wieder ins Bett. Die Rüsselpest pflegen. Mittlerweile ist es ja deutlich besser, ich kann schon wieder komplette Sätze schreiben, ohne am Ende das Verb des Satzes zu... ähm... was wollte ich sagen? Deutsche Sprache, schwere Sprache. :-D

Kurpark nach der Arbeit (Enten)

18.7.: Da war ich letztens mit dem Rad in der Stadt, also beim Chef, zum Arbeiten - mal nicht Home Office - und danach bin ich dann noch eben schnell in den Kurpark, um mir die Enten anzugucken. Weil: ENTEN! Aber zuerst habe ich bei der Vogelvoliere angehalten, denn die Sittiche waren mit lauter Krächtzerei beschäftigt. Das lag wohl auch daran, dass hier gerade der Ausflug des Kindergartens vorbei kam. Lauter kleine Kinder, die sich die Vögel angeschaut haben. Und ich eins davon! Bin erst mal aufgeklärt worden: "Die darfst Du nicht füttern!" Ja, is ja gut, ich mach ja nur Fotos! :-D ;-)


Bin immer wieder erstaunt, dass das Canon Telezoom doch ganz brauchbare Bilder macht, auch unter schwierigen Bedingungen. Die Hühner und der Gockel sind jedenfalls sehr gut geworden. So früh am Morgen scheint aber auch mal genug Licht hier in die Voliere. Macht das Fotografieren aber insofern auch nicht einfacher, weil die Stäbe und Gitter dann den Kontrast doch sehr reduzieren. Musste hier schon ein bisschen kräftiger nachbearbeiten. Aber funktioniert. Vielleicht sollte ich die EOS 10 noch mal aus der Schublade holen und ein paar Bilder machen!

Dann weiter zum Kurparkteich, aber hinter der Voliere schon zum ersten Mal wieder abgelenkt worden. Da liefen nämlich mehrere Entenjungen bzw -halbwüchsige rum, die das Gras rupften und fröhlich mampfend um ihre Entenmama herum wuselten. Niedlich! Aber als ob das noch nicht niedlich genug gewesen wäre, auf dem Kurparkteich drehten noch kleinere Flaumknäuele ihre Runden! Ich wusste gar nicht, dass Stockenten mitten im Sommer noch mal eine Brut machen. Ist das so? Oder machen die das nur bei gutem Futterangebot? Oder wenn die Frühjahrsbrut gefressen worden ist? (Ich habe da ja immer diese riesigen Fische in dem Teich im Verdacht!)


Jedenfalls: Extrem süße kleine Enten! Da kann ich ja nicht weg gucken! Vor allem, wenn die so unbeholfen aus dem Teich raus springen und dann rücklings wieder zurück purzeln! (Die armen Viecher!) Der Rand ist auch irgendwie sehr hoch, habe ich den Eindruck. Ist das weniger Wasser im Pool als sonst?

Zum Schluss noch Harken. Immer, wenn ich zu solch ungewöhnlichen Zeiten (für mich) in den Kurpark komme, wird da ja gerade aufgeräumt und Gehölz gepflegt. So auch an jenem Tag. Die Harken sind auch immer gleich sortiert, oder? Muss ich mal die anderen 42 Fotos suchen, die ich davon habe, ob das so ist! ;-)


Danach dann zurück nach Hause und ich weiß gar nicht mehr, was ich dann gemacht habe. Jedenfalls kann es nichts Besonderes gewesen sein, sonst wüsste ich es ja noch. ;-)

Heimfahrt von der Werkstatt

Heute morgen Auto in die Werkstatt gebracht, weil die Heizung ja schon ein paar Monate klemmt. Plastik wird alt, auch bei Autos ein Problem! Jedenfalls das Rad in den Kofferraum geladen und dann den Heimweg auf diese Weise bestritten. Zuerst die Kamera im Auto liegen lassen, musste ich noch mal zwei Kilometer zurück fahren. Naja, jeder Gang macht schlank, oder in diesem Fall jede Fahrt. Dann aber erst wieder hinterm Fußballplatz angehalten und die Seerosen fotografiert.


Stimmt nicht ganz: Die Silos sind ein paar 100 Meter vorher, bevor man in den Park abbiegt. Eigentlich wollte ich ja in die Stadt, habe aber mal wieder vergessen, dass man am Busdepot nicht einfach weiter geradeaus durch kann, das ist Sackgasse. Irgendwann werde ich das auch mal in mein Gehirn rein kriegen. Also auch da ein paar hundert Meter zurück fahren müssen. Ist ja aber auch nicht einfach mit diesen Sackgassen und gesperrten Radwegen und überhaupt.

Da ist wie gesagt in die Stadt wollte, bin ich dann nicht an der Gesamtschule vorbei und hinterm Bahnhof her, wie ich das sonst machen würde, sondern links rum am Burgertempel vorbei und beim Bauhaus unterm Schild. Die Beleuchtung von der Burgerwerbung fand ich witzig, die alten Leuchtstoffröhren in freier Natur, von denen nur noch 3/4 funktionieren. Ja, ich weiß, ich habe eine seltsame Idee von witzig! ;-)


Dann jedenfalls beim Fotoladen gewesen - der erst um 9 auf macht, musste noch eine Viertelstunde auf dem Marktplatz rum gammeln. Die neueste Information zu meiner unendlichen Geschichte die D610 betreffend lautet, dass die Versicherung sich noch nicht einig ist, ob ich jetzt ein Ersatzgerät bekomme oder die meine repariert wird. Jessesnee, langsam isset mir egal, Hauptsache ich krieg überhaupt mal was wieder! Ich mein, gebt mir eine Ersatzkamera, aber schickt mir mein altes Schätzchen bitte trotzdem zurück, damit ich die in die Vitrine stellen kann. Mein Schatz! ;-( Aber sollen die noch ein bisschen diskutieren, mittlerweile gehen die Preise für D610er nämlich wieder hoch! Inflation, bekloppte Präsidenten und ihre Zollpolitik, Sammlerwert, was auch immer dafür zuständig ist, die ehBlöd-Auktionen enden durchweg 50-100 Euro höher als noch vor 2 Jahren, als ich das letzte Mal nach einer gesucht habe! Irgendwann lohnt sich die Reparatur wieder! :-D

Der Rest meiner Heimreise war dann jedenfalls eher unspektakulär. Und den Rest des Vormittags habe ich dann mal was Sinnvolles getan. Was an einem Montag morgen nicht ganz einfach ist! ;-)

Trekdinner Bonn im spanischen Hennef (mit Kurparkabstecher)

Irgendwer vom Trekdinner (C&D?) war auf die Idee gekommen, zum Spanier bei uns hier in der Stadt zu gehen. Will ich nix sagen, da wollten wir ja schon immer mal hin, aber die Preise hatten uns bisher abgeschreckt. Zu recht, wie sich herausstellen sollte, denn das war wirklich kein ganz billiger Abend. (Tapas sind teuer. Die Tellergerichte wären günstiger gewesen. Aber alles lecker! So viel vorweg.)

Wenn das TD schon mal bei uns in der Gegend stattfindet, kann man sich auch sportlich betätigen und die Räder nehmen, was wir in diesem Fall auch direkt mal gemacht haben. Und da man auf dem Weg nach Geistingen unweigerlich am Kurpark vorbei kommt, haben wir kurz angehalten und Enten fotografiert. Weil die da waren! Weil wir da waren! Weil! ENTEN! Muss ich da noch was dazu sagen? ;-)


Wie man sieht, es herrscht mal wieder die Windrichtung für extra viel Tiefflugverkehr. Da kann man ja schon fast hoch spucken, habe ich immer das Gefühl. Und interessant, wer wann wo das Fahrwerk ausfährt. Bei uns über'm Dorf haben die meisten zwar schon die Klappen offen, aber die Räder hängen noch nicht raus. Hier sieht das genau umgekehrt aus: Die meisten haben die Räder auch schon ausgefahren.

Dann sind wir weiter und haben uns noch ein paar Minuten vor dem Restaurant auf die Bank am Brunnen mit den Karnevalshemplen gesetzt. Und wie ich nun mal so bin, bin ich hin und her und habe Fotos gemacht. Nicht, dass ich hier nicht auch schon haufenweise gemacht hätte.


So, und Fotos vom Essen gibt es dann im "erweiterten Eintrag". Weil, da weiß ich jetzt auch nicht, ob die so spannend sind. Oder sind die umgekehrt spannender, weil die Leute im Internet dann mal sehen können, was es da für leckere Tapas gibt, statt sich stundenlang meine Blumen und Gedönse angucken zu müssen? Wer weiß! KLICK! "Trekdinner Bonn im spanischen Hennef (mit Kurparkabstecher)" vollständig lesen

Schwarz-weiß und analog, Teil 289: Hennefer Radtour

Fomapan 100 #52, Juli 2024
  • Minolta AF 5000, Minolta AF 50mm 1:1.7
  • Entwicklung: Fomadon P Stock #10, 6:30, 20°C, Adofix Plus 1+5 (#10), 6:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Letzten Sommer war das Wetter für Fahrradtouren ja eher ungeeignet. Immer viel zu feucht und schwül, gar nicht gut für meine Gesundheit. Aber wenn ich dann mal vor die Tür gekommen bin, habe ich auch die aktuell mit einem Film geladene Kamera dabei gehabt. Dieses Mal war es halt die Minolta 5000, die ich im Test hatte.

Wenn man mit dem Fahrrad Richtung Siegburg fährt, kommt man hinter der Mülldeponie auch am Betas-Werk vorbei. (P, 1/350s, f/8.) f/8 schien mir geeignet, so habe ich auf den manuellen Modus verzichtet und mich voll und ganz aufs Programm verlassen. Kann man machen, wie man sieht. Man sieht auch: Wetter eher bescheiden. Aber die Wolken werden gleich noch wichtig. ;-)


Über den Zaun zielen ist nicht ganz einfach mit analogen Kameras, zumindest wenn man keinen Spiegel dabei hat; trotzdem habe ich die Baumaschine erwischt, wenn auch sehr klein, wg. 50mm. (P, 1/350s, f/8.) Hier ist so eine Vollautomatik ja richtig hilfreich. Gut, das Bild ist trotzdem seltsam. Aber: Technisch möglich! ;-)

Jetzt aber die beiden Bilder, bei denen die Wolken wichtig sind: Strohrollen auf dem Feld. (M, 1/2000s, f/2.) Etwas mehr Licht wäre vielleicht nicht falsch gewesen, aber so kommen die Wolken richtig drohend und schwer daher. Außerdem konnte ich mal wieder (fast) offen fotografieren, was ja eh eine meiner liebsten Methoden ist, Licht auf Film zu kriegen! Hier hat das sehr gut funktioniert, auch wenn ich mal wieder den Horizont total schief habe. Aber die Rollen sehen schon fast künstlich angestrahlt aus - was sie nicht waren - und dieses Wetter! Spannend!


Das verpackte Stroh kann da kaum mithalten, obwohl es einzeln betrachtet sicher auch eine lobende Erwähnung finden würde. (M, 1/2000s, f/2.) Insgesamt sind diese beiden Bilder glaube ich tatsächlich das Highlight dieses Films. Sieht man mal, wie viele Fotos man verschießen muss, um mal was richtig gutes raus zu kriegen! Jaja, ich Amateur wieder! ;-)

Nachdem wir dann durch den Wald durch waren, kamen wir unten am Siegwehr wieder raus, wo sich gerade Kormoran und Gans begegneten. (P, 1/180s, f/4.) Hm, verdächtig: Mal nicht f/4.5? :-D) Das übliche Foto, das ich praktisch immer hier mache. Das drohende Wetter mit dem mittleren Wasserstand und entsprechend schaumigen Überlauf passt ganz gut zusammen, die beiden Vögel sind ohne Tele halt ein bisschen klein. Ansonsten nicht weiter bemerkenswert.

Dass f/11 gar nicht so weit geschlossen ist, wie man glauben mag, sieht man an diesem Kranbild, bei dem der vordere Teil tatsächlich schon wieder aus dem scharfen Bereich heraus ragt. (P, 1/500s, f/11.) Mit einer Abblendtaste wäre mir das (vielleicht) nicht passiert. Aber die hat diese günstige SLR ja nicht. Ich sag es ja immer wieder: Mit der Abblendtaste fängt die Mittelklasse an! ;-) Schade eigentlich, das Bild gefällt mir ansonsten ganz gut, auch hauptsächlich wieder wegen des bewegten Wetters im Hintergrund.


Der Kran von der Seite ist dagegen schon wieder fast langweilig-mondän. (P, 1/250s, f/5,6.) Wobei hier für f/5,6 der Hintergrund erstaunlich unscharf geblieben ist. Dabei war ich doch gar nicht so nah an dem Ding dran. Man kommt ja auch gar nicht wirklich nah dran, wegen des Zauns, der hier den Weg versperrt. Insofern zumindest ein halb interessantes Foto! ;-)

Auf dem Rückweg dann mal wieder durch das Industriegebiet hinter dem alten Aldi und wie immer, wenn ich hier vorbei komme, das Silo mitgenommen. (P, 1/180s, f4,5.) Das sind sie ja wieder, meine f/4,5. von denen ich vermute, dass die Kamera da eine gewisse Vorliebe für hat. Wenn man einem Stück Technik eine solch menschliche Eigenschaft überhaupt zuschreiben möchte. Mit dem wolkenverhangenen Himmel im Hintergrund ein gutes Foto, finde ich. Könnte gerader sein.

Gleiches gilt für Herrn Jesus, der sich auch ein wenig nach rechts neigt. (P, 1/45s, f/1,7.) Offen und langsam - muss wirklich sehr dunkel gewesen sein. Schatten und Wolken, das sind meine Freunde, wenn ich wirklich mal ans Extrem gehen will. Recht gut unverwackelt, trotz langer Zeit, aber der Schärfepunkt sitzt mal wieder zu tief. Sein Gesicht ist mir nicht scharf genug. Dafür hübsches Bokeh im Hintergrund. Das macht das Objektiv eigentlich immer ganz hübsch.


Dann in die Stadt und dort die beiden Kirchtürme mitgenommen. (M, 1/250s, f/5,6.) Statt manuell zu korrigieren, hätte ich eigentlich mal diese Korrekturtaste testen sollen, die angeblich das Bild um 1½ EV aufhellt. Weil, das ist ziemlich genau das, was ich hier gemacht habe: Die Automatik wollte den Himmel belichten, der viel heller war als das eigentliche Motiv. Hm, nächstes Mal!

Vorne am Eingang steht noch dieses alte Kreuz, das ich mir nicht hab nehmen lassen, das auch mal schön weit zu fotografieren - zumindest so weit, wie es die schnellste Zeit der Kamera zugelassen hat. (M, 1/2000s, f/2.) Und hat ganz gut geklappt. Auch hier ein sehr geschmeidiges Bokeh abgegriffen. Das kann das kleine Minolta ja ganz gut. Und wieder stelle ich fest, dass das Efeu knackig scharf ist und ich mal nachforschen muss, wieso ich da so viel Korrektur an der Spiegellosen einstellen muss (und zwar nur für dieses Objektiv).

Am Kurpark kamen wir dann auch noch vorbei und ich musste mal wieder das Standard-Foto vom Siegfried machen. (P, 1/125s, f/3,5.) Vielleicht liegen die krummen Blendenzahlen auch einfach nur daran, dass die Kamera immer versucht, die Belichtungszeit im Bereich zwischen 1/250s und 1/100s zu halten, solange sie nicht zu extreme Lichtverhältnisse sieht. Gegens Licht ist der Siegfried so jedenfalls erstaunlich gut raus gekommen, die Automatik hat sich also nicht vom Licht, das durch die Blätter fällt, verwirren lassen. Andererseits war es ja auch nicht so hell - wir haben ja die Wolken oben zu genüge erwähnt.


Kein Kurparkbesuch ohne Entenfoto. (P, 1/125s, f/3,5.) Ich hätte ja wieder f/4 eingestellt, aber whatever. Liegt wahrscheinlich auch an meinem leichten obsessive compulsive, dass ich immer "gerade" Blenden einstellen muss. ;-) Komisch, bei den Zeiten bin ich meist flexibler. Aber egal, das Bild funktioniert auch bei der Drittelblende weniger. Schöne Unschärfe, hübsche Ente. Geht. Allerdings habe ich den Eindruck, sie hat in dem Moment gezuckt.

Dann am Fahrradweg auf dem Heimweg noch am Fair Trade vorbei gekommen. (P, 1/180s, f/4.) Der ist ja mittlerweile so zu gesprüht, dass er kaum noch zu erkennen ist. Trotzdem: Helles Gebäude vor dunklen Blättern, musste ich mal wieder anhalten und Foto machen. So habe ich auch die Veränderung dieser Messstation über die Jahre dokumentiert. Weil, das ist ja auch wichtig. (Nee, eigentlich nicht.) ;-)


Zuletzt noch ein Bärenklau-Foto. (M, 1/500s, f/5,6.) Habe hier mal wieder wegen Gegenlicht manuell korrigiert. Allerdings hätte ich die Blende weiter schließen können, dann wären die hinteren auch etwas schärfer geworden. Naja, egal, geht auch so. Ganz nettes Bild. Wer das Nektar saugende Insekt findet, dar es behalten. Außerdem mal wieder Kratzer auf dem Negativ! Pfui! ;-)

Nächstes Mal: Filmreste. Müssen ja auch weg. Sind aber nur so sechs Bilder, die Kamera spult den Film großzügig ein. Zumindest im Vergleich zu den alten manuellen, bei denen ich auch schon mal mehr als 38 Bilder auf den 36er Foma bekommen habe.